Sven Jürgens, Torwart des FC Marl, rettet hier vor dem heraneilenden Vestia-Stürmer Timo Schumski.
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Timo Schumski Stürmer beim SV Vestia

Fußball

Warum der FC Marl ein Titelkandidat ist - und der SV Vestia nicht

  • Michael Steyski
    vonMichael Steyski
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Die Fußballer des FC Marl bleibt dem Bezirksliga-Spitzenreiter TSG Dülmen auf den Fersen. Mit dem 3:0 (1:0) in Disteln haben die Marler zudem den SV Vestia vorerst aus dem Titelrennen geworfen.

  • •  FC Marl hat mit Sven Jürgens einen überragenden Torwart
  • •  FC-Torjäger Yannick Goecke schlägt zum richtigen Zeitpunkt eiskalt zu
  • •  SV Vestia macht die entscheidenden Fehler.

Zwei Zähler liegen die Marler, die von Mani Mulai betreut werden, hinter der TSG Dülmen. „Wir wollen schauen, dass wir erst einmal an Dülmen dranbleiben. Und dann schauen wir mal, wie das direkte Duell endet“, sagt Mulai. Am 13.12. soll das Duell der Titanen in Marl steigen.

Ein 3:0-Erfolg hört sich zunächst klar an, doch so deutlich war‘s nicht. „Wir machen die entscheidenden Fehler, der Gegner war einfach cleverer“, meint Vestia-Trainer Jörg Breski. Und hatte diesmal den besseren Torwart. FC-Schlussmann Sven Jürgens strahlte Präsenz und Ruhe aus. Und war zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. So wie in der neunten Minute, als Sven Hahnenkamp frei vor Jürgens auftauchte. Hahnenkamp wollte den Keeper umkurven, der angelte sich aber den Ball.

Vestia-Torwart Felix Marx bleibt beim 0:1 auf der Linie

„Das hätte unser 1:0 sein müssen. Wer weiß, wie das Spiel dann läuft“, sagt Vestia-Trainer Jörg Breski. Dafür schlugen die Marler „zum richtigen Zeitpunkt“, wie Mulai meint, zu. Kurz danach durfte Yannick Goecke zwischen zwei Vestia-Verteidigern aus vier Metern das 1:0 köpfen. Vestia-Schlussmann Felix Marx, übrigens letzte Saison noch im Trikot des FC Marl, entschied sich, auf der Linie zu bleiben - hätte vielleicht rauskommen sollen.

Nach dem Wechsel schlugen die Gäste eiskalt in der Distelner Drangphase zu, machten per Konter das wichtige 2:0, ebenfalls durch Yannick Goecke (61.). Wenig später verhinderte Keeper Jürgens mit einem Reflex den Distelner Anschluss, als er einen Flachschuss von Hahnenkamp um den Pfosten lenkte (73.).

„Haben nach dem 2:0 die Räume für Konter bekommen“

„Gerade das 2:0 war wichtig für uns. Dadurch haben wir Räume für Konter bekommen“, sagt Mulai. Der Elfmeter, der zum 3:0 führte, war nicht mehr entscheidend. Torwart Marx kam beim Steilpass von Patrick Siegle auf Lukas Baf zu spät raus, foulte Baf. Beim Elfmeter von Kim Völkel tauchte Marx in die richtige Ecke. Er bekam zwar die Hand an den Ball, vom Innenpfosten sprang die Kugel jedoch ins Netz (85.).

„So deutlich, wie das Spiel ausging, war‘s nicht. Wir waren nah dran“, resümiert Breski. „Wir wussten, dass die Distelner gallig sind. Da haben wir über die 90 Minuten gut dagegen gehalten und zum perfekten Zeitpunkt die Tore geschossen“, sagt Mulai.

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