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Da ist die Freude riesengroß: Die Hertenerinnen (v.l.) Julia Hasler, Lena Müller und Christiane Voß bejubeln den späten Treffer zum 1:1-Ausgleich. Foto: Lechtenböhmer

Frauenfußball

Müller gelingt der späte Ausgleich

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KATZENBUSCH - Am Ende wurde es noch ein Teilerfolg: Dank des Last-Minute-Treffers von Lena Müller ergatterten die Bezirksliga-Fußballerinnen der DJK Spvgg. noch ein 1:1-Unentschieden gegen den SV Titania Erkenschwick.

Es war nicht das Wunschergebnis von Spielertrainerin Daniela Klebeck. „Gemessen am Aufwand, den wir betrieben haben, ist der Punkt natürlich zu wenig“, ärgert sich Klebeck, die in der ersten Halbzeit die Führung auf dem Fuß hatte, die Kugel aber nicht im Tor unterbringen konnte. „Wir standen uns zum Teil einfach selber im Weg. Phasenweise hat den jungen Spielerinnen das Selbstbewusstsein gefehlt“, resümiert Klebeck, deren Mannschaft über die meiste Zeit sicher in der Abwehr stand.

Zumindest bis zur 20. Minute. Da tauchte Titanin Lena Bukowski freistehend vor DJK-Torfrau Ann Kathrin Kessler auf und brachte die Gäste mit dem ersten echten Angriff mit 1:0 in Führung. Bis zum Pausenpfiff waren die Katzenbusch-Damen weiterhin tonangebend, konnten aus dem vielen Ballbesitz aber keinen Profit schlagen – 0:1 beim Wechsel.

Kaum lief die Partie wieder, startete die Klebeck-Elf einen Angriff nach dem anderen. Zunächst vergab Klebeck aus Nahdistanz (48.). Wenig später landete eine verunglückte Flanke von Julia Hasler auf dem Querbalken (50.). In der Folgezeit blieben weitere hochklassige Möglichkeiten aber vorerst aus.

DJK Spvgg. Herten:

Kessler - Löken, Voß, Klebeck, Kober, Hasler, Lange, Müller, Breitbach (56. Rzytki), Schmitz (78. Arns), Niedenführ

Bis zur Nachspielzeit. Da schlug der „Katzenbusch-Bomber“ zu. Nach einem Zuspiel von Daniela Klebeck brachte Lena Müller das Spielgerät von der Strafraumgrenze doch noch im Titania-Kasten unter zum umjubelten 1:1 (90.+2).

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