Frauenfußball

DJK Spvgg. feiert glanzlosen 4:2-Erfolg gegen Victoria Habinghorst

KATZENBUSCH - Es war ein hartes Stück Arbeit, bis die Bezirksliga-Kickerinnen der DJK Spvgg. das Heimspiel gegen Victoria Habinghorst mit 4:2 (1:0) gewonnen hatten.

Ein Auftakt nach Maß war es für die Spvgg, die bereits nach drei Minuten am ersten Torerfolg schnupperte. Daniela Klebeck wurde im Zentrum freigespielt und lief auf Gäste-Torhüterin Lisa Tonat zu, die mit dem Hosenboden zur Ecke klären konnte. Eine Viertelstunde später war Tonat hingegen chancenlos: Erneut wurde Klebeck in den gegnerischen Strafraum geschickt. Diesmal visierte sie die rechte Ecke an – 1:0 (18.).

Erleichterung bei den Hausherrinnen – vor allem bei der Torschützin, die das mit einem lauten „endlich“ kommentierte, als sie zum Jubeln abdriftete. Und dennoch: Wirklich rund lief es nicht, es sollte die letzte Torgelegenheit in Durchgang eins bleiben 1:0 zur Pause.

Unglücklich lief’s nach dem Wechsel. Da sprang der Ball Verteidigerin Dilan Ilgen an den Oberarm. Der Unparteiische ließ sich nicht zweimal bitten und zeigte auf den Punkt. Denise Mäder verwandelte den Elfmeter trocken ins linke Eck (49.). Es kam noch bitterer: Nach Kopfballverlängerung durfte Habinghorsts Iris Hanke gleich doppelt abschließen. Der zweite Versuch saß, nachdem Ann Kathrin Kessler zuvor noch abwehren konnte – 1:2 (54.).

Ein Weckruf, übernahm der Tabellendritte der Bezirksliga nun wieder die Initiative. Ein langer Ball landete bei Daniela Klebeck, die Keeperin Tonat umkurvte und ins leere Tor ausglich (62.). Nur drei Minuten später stand Klebeck wieder mutterseelenallein vor dem Tor, wieder war es ein langer Ball in die Schnittstelle. Diesmal schob sie die Kugel flach ins rechte Eck zum 3:2 (65.).

DJK Spvgg. Herten:

Kessler – Möller, Ilgen, Voß (62. Uslu), Klebeck, Kober, Rzytki, Engsterhold, Müller (72. Löken), Schmitz (35. Kolberg), Niedenführ

Genug Chancen gab es, frühzeitig den Deckel auf die nun einseitige Partie drauf zu machen. Anderseits hätte ein Castroper Freistoß fast das 3:3 bedeutet. „Mit dem 4:2 fällt dann die gesamte Last von den Schultern“, sagt Klebeck. Sie traf erneut, es war ihr vierter Streich (83.). Danach war Durchatmen angesagt.

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