Frauenfußball

DJK Spvgg. schlägt das Schlusslicht mit 4:1

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KATZENBUSCH - Die Pflicht erfüllt, mehr aber auch nicht: Die Bezirksliga-Fußballerinnen der DJK Spvgg. wiesen das Schlusslicht SC Arminia Ickern mit 4:1 (1:1) in die Schranken.

Die personellen Voraussetzungen waren alles andere als ideal. Mit Torhüterin Ann-Kathrin Kessler, Julia Hasler, Ayse Kara und Laura Lange fehlten den Gastgebern zahlreiche wichtige Stützen. Zu allem Überfluss sollten während der ersten Halbzeit noch zwei weitere Hiobsbotschaften folgen. Erst verletzte sich Katharina Engsterhold so schwer, dass sie sich noch während des Spiels auf dem Weg ins Krankenhaus machte. Kurze Zeit später musste auch Dilan Ilgen den Platz vorzeitig verlassen.

Nichtsdestotrotz ging die Mannschaft von Daniela Klebeck in Führung. Christina Voß nutzte eine der wenigen Chancen und brachte die Katzenbusch-Damen nach 37 Minuten auf die vermeintliche Siegesstraße – 1:0 (37.) Weit gefehlt: Nur vier Minuten später egalisierte SC-Spielerin Jessica Krause den Rückstand und traf zum 1:1-Halbzeitstand (41.).

Nach dem Seitenwechsel versuchte die Klebeck-Elf vergeblich, eine Struktur ins Spiel zu bringen. Einen geordneten Spielaufbau konnte man aber nur mit viel Fantasie erahnen. Nach 50 Minuten hatte Trainerin Klebeck genug gesehen, streifte sich kurzerhand das Trikot über und wechselte sich selbst ein.

Eckardt sieht die Rote Karte

Wenig später dezimierten sich die Gäste selbst. Erst sah Charlene Eckardt nach einem groben Foulspiel die Rote Karte (63.). Fünf Minuten später durfte auch Claire Mallon vorzeitig unter die Dusche. Die Ickernerin sah nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte.

DJK Spvgg. Herten:

Kolberg - Möller, Ilgen (29. Löken), Kober (26. Voß), Rzytki, Engsterhold, Müller (50. Klebeck), Skubsch, Arns, Schmitz, Niedenführ

Danach eröffneten sich für die Katzenbusch-Elf noch mehr Räume. Frederike Löken drang in den Strafraum ein und wurde von Jasmin Bolz regelwidrig von den Beinen geholt. Klarer Fall: Elfmeter. Klebeck schnappte sich die Kugel und brachte das Spielgerät sicher im Tor unter zum 2:1 (76.). Kurz vor Schluss legte Klebeck das 3:1 (89.) nach. Das war auch die Entscheidung. Hannah Kober sorgte noch für den 4:1-Endstand (90. +2).

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