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Im Laufduell: die Hertenerin Julia Hasler (l.) und ihre Marbecker Gegenspielerin. Foto: Lechtenböhmer

Frauenfußball

DJK Spvgg. zieht mit 2:5 den Kürzeren

KATZENBUSCH - Das war eine bittere Heimpleite: Die Bezirksliga-Fußballerinnen der DJK Spvgg. unterlagen dem FC Marbeck mit 2:5 (1:4).

Der Mannschaft von Spielertrainerin Daniela Klebeck fehlt es an Konstanz. „Die kann sich aber leider nicht einstellen bei uns, da wir im Moment wirklich die Seuche mit Verletzten und Urlaubern haben“, erzählt Klebeck. Sie hatte im vierten Spiel die vierte unterschiedliche Startformation ins Rennen schicken müssen. Klebeck – gelernte Stürmerin – begann als Torfrau und wurde nach 21 Minuten durch Ann-Kathrin Kessler ersetzt, die erst nach dem Anstoß zur Mannschaft stieß.

Zu diesem Zeitpunkt lag die Platzmannschaft bereits im Hintertreffen. Carina Schwartke-Lamberti brachte die Münsterländerinnen nach neun Minuten mit 1:0 in Führung. Zehn Minuten später spitzelte Kathrin Müller die Kugel nach einer scharfen Hereingabe zum Marbecker 2:0 über die Linie (19.). Bitter: Nur 60 Sekunden nach ihrer Einwechslung musste Torfrau Kessler zum ersten Mal den Ball aus dem Netz holen. Kathrin Müller zog von der rechten Seite in Strafraum, ließ die halbe DJK-Abwehr hinter sich und schob die Kugel überlegt in die lange Ecke – 0:3 (22.).

Nach dem Drei-Tore-Rückstand erwachten die Gastgeberinnen aus ihrem Tiefschlaf. Trainerin Klebeck hatte sich wieder ins Spiel gebracht – in die Sturmspitze und damit da, wo sie am besten aufgehoben ist. Nach etwas mehr als einer halben Stunde traf Klebeck prompt zum 1:3-Anschluss (31.). Zur Pause hätte es durchaus Remis stehen können, wenn nicht sogar müssen. Klebeck selbst hatte zwei ganz dicke Chancen auf dem Kopf (33.) und auf dem Fuß (38.). Dafür „klingelte“ es auf der Gegenseite. Kathrin Müller brachte den Ball nach einem Eckball von Loreen Eilers zum 1:4 über die Linie (40.).

Kara verkürzt auf 2:4

Nach dem Seitenwechsel ließ die Klebeck-Elf weiter munter Chancen liegen. Zunächst scheiterte wieder Klebeck (59.) und kurze Zeit später Johanna Gerken (64.) jeweils aus absoluter Nahdistanz. Aus der Distanz klappte es deutlich besser. Die eingewechselte Ayse Kara verkürzte aus 20 Metern mit einem satten Linksschuss auf 2:4 (69.).

DJK Spvgg.:

Klebeck (21. Kessler) - Gerken (75. Wörenkemper), Ilgen, Engsterhold, Sakowski, Kober, Hasler, Arns, Uslu (21. Klebeck), Niedenführ, Skubsch (58. Kara)

Im direkten Gegenzug stellten die Gäste den alten Abstand wieder her. Torwart Kessler schlug einen Ball weit zurück ins Feld. Das Rund landete vor den Füßen von Anna Rotthues, die den Ball aus 30 Metern im leeren Tor zum 2:5 unterbrachte (69.) - die Entscheidung.

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