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Auf zum Derby: Spielertrainer Serkan Sahin (r.) und DTSG laufen Sonntag bei der Vestia-Reserve auf. Foto: Michael Steyski

Fußball

A-Ligisten brauchen Punkte gegen den drohenden Abstieg

HERTEN - Für drei der vier Hertener A-Kreisligisten geht es am Sonntag um wichtige Punkte gegen den drohenden Abstieg. Im Fokus ist natürlich das Keller-Lokalduell zwischen dem SV Vestia Disteln II und DTSG Herten.

SV Vestia II - DTSG Herten (So., 13)

Beide Trainer sind sich vor dem Derby von Vestia Disteln II und DTSG Herten einig. Diese Partie hat Endspiel-Charakter. Dennoch sind die Voraussetzungen beider Mannschaften sehr verschieden. Während DTSG-Coach Serkan Sahin davon spricht „überhaupt keinen Druck zu verspüren“, sieht Vestias Co-Trainer Steven Gbur die Sache ein bisschen anders. „Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen. Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel, denn es kann eine kleine Vorentscheidung sein, wohin die Reise in den restlichen Partien hingeht.“

Mit dieser Frage beschäftigt sich DTSG schon des längeren. „Unsere Planungen sind schon auf die Kreisliga B ausgerichtet. Dennoch wehren wir uns natürlich nicht gegen einen Klassenerhalt. Wir werfen alles rein und gucken, was am Ende dabei herauskommt“, so Sahin. Während die DTSG personell aus dem Vollen schöpfen kann, hofft Disteln auf Unterstützung aus der Bezirksligamannschaft. „Da wird es noch Gespräche geben. Wer uns jedoch genau helfen wird, steht noch nicht fest“, so Gbur.

DJK Spvgg. - SuS Concordia Flaesheim (So., 15) 

„Die Zuschauer können sich meiner Meinung nach auf ein gutes Spiel freuen, was das 3:3 im Hinspiel bereits gezeigt hat. Beide Teams haben mehr Potenzial, als es der Tabellenplatz aussagt“, freute sich Sascha Vitolins, Trainer von der Spvgg. Herten auf die Partie gegen die Flaesheimer. Fünf Punkte trennen den Tabellensiebten aus Herten von den Gästen auf Tabellenrang drei.

„Halbgas wird gegen ein Team wie Flaesheim definitiv nicht ausreichen. Der Gegner agiert vor dem Tor sehr effektiv, weshalb wir nicht viel zulassen dürfen“, so Vitolins. Die in dieser Saison von personellen Sorgen gebeutelten Hertener, können wenigstens am Sonntag ein wenig aufatmen. „Abgesehen von unseren Langzeitverletzten sind wir komplett. Ich werde also tatsächlich mal ein bisschen wechseln können“, schmunzelte der Coach.

SC Herten - SW Meckinghoven (So., 15)

Die Dattelner reisen mit dem drittstärksten Angriff an. „Offensiv kommt ein richtiges Brett auf uns zu. Die Meckinghover sind stärker einzuschätzen, als es der Tabellenplatz aussagt“, meint SC-Trainer Sebastian Klandt. Logisch, dass die Berglöwen die kleinen, wendigen Spieler der Gäste in Schach halten wollen – und selbst planen, Nadelstiche nach vorne setzen zu wollen.

Personell ist es wieder ein Kommen und Gehen. Sven Fortnagel (privat verhindert) Und Nils Bednarczyk (Urlaub) werden fehlen, wohl auch die angeschlagenen Patrick Kaszubski und Pascal Schäfer – eventuell auch Tobi Milek. Dafür sind Tobi Klopp und Torwart Jonas Fischer wieder an Bord. Christian Bazovicar hat seine Grippe überwunden, ist Kandidat für die Start-Formation.

Übrigens wird Sebastian Klandt – Vater von zwei Kindern – zum Saisonende seinen Trainer-Posten abgeben. Das habe rein private Gründe, so der Coach. „Ob ich dem Verein in irgendeiner Form erhalten bleibe, wird man sehen“, sagt Klandt.

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