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Verfolgt von seinem Erler Gegenspieler wird hier Vestia-Stürmer Philipp Müller. Foto: Michael Steyski

Fußball

Die "Achse" trägt die Mannschaft mit

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HERTEN - Bezirksliga-Tabellenführer Disteln sucht noch einen Spieler für die Offensive. Yannick Goecke könnte ein Kandidat sein.

Herbstmeister, das war der SV Vestia Disteln in der Bezirksliga 9 auch vor Jahresfrist schon – Meisterschaft und Aufstieg holte sich am Ende aber Wacker Obercastrop. Distelns Sportlicher Leiter Martin Schmidt erläutert, warum er die Chancen des Tabellenführers diesmal für größer hält.

Ganz wichtig sei die „Achse“ der Vestia auf dem Spielfeld: Dazu zählen für Schmidt Torhüter Jonas Weeke, Innenverteidiger Maurice Pagels, der vom TuS Haltern kam, Kevin Kenzlers, Philip Umierski und Torjäger Philipp Müller.

„Kevin Kenzlers und Philip Umierski haben zugelegt“, sagt Martin Schmidt über die beiden Mittelfeldspieler. „Diese Achse trägt die Mannschaft mit.“

Der Sportliche Leiter hat die bisherigen 17 Saisonspiele der Distelner auf einem höheren Niveau gesehen als im Vorjahr. „Vor allem haben wir damals nicht mit der Konstanz gespielt“, sagt er mit Blick auf die Saison 2017/18.

Im Kampf um den Titel ist Martin Schmidt zwar optimistisch, weiß aber natürlich auch um die Stärken der Konkurrenz, darunter Stadtrivale BW Westfalia Langenbochum als Tabellendritter mit einem Spiel und zurzeit neun Punkten Rückstand.

Auch den aktuellen Zweiten SG Castrop-Rauxel sowie den Vierten SC Hassel (11 Punkte Rückstand) und den Fünften Erler SV (12 Punkte weniger) hat Schmidt noch auf der Rechnung, wenn es im Frühjahr um die Entscheidung geht. „Es gibt diesmal keine Übermannschaft wie letztes Jahr mit Obercastrop.“

Will sich der SV Vestia in der Winterpause verstärken? „Weil Timo Schumski voraussichtlich noch länger fehlen wird, haben wir uns umgeschaut“, sagt Martin Schmidt. Es gebe auch vielversprechende Gespräche mit einem Kandidaten. „Ich weiß aber noch nicht, ob es da zu einem Abschluss kommt“, so Distelns Sportlicher Leiter.

Ob es sich dabei um den Marler Yannick Goecke handelt? Gerüchte besagen, der Angreifer sei bereit, den Oberligisten SV Schermbeck zu verlassen. Zudem kennen er und Martin Schmidt sich aus jahrelanger gemeinsamer Vergangenheit beim VfB Hüls und beim TuS 05 Sinsen gut.

Martin Schmidt bestreitet die Bekanntschaft natürlich nicht. „Aber ob Yannick unbedingt von Schermbeck zu uns will, weiß ich nicht“, sagt er.

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