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Distelns Stürmer Philipp Müller (r.) markierte in Zweckel zwei Treffer. Foto: Michael Steyski

Fußball

Angriffsmotor des SV Vestia läuft beim 4:1 fast wie geschmiert

DISTELN - Keine Frage, Bezirksligist SV Vestia hat derzeit einen Lauf. Das 4:1 (2:0) gegen Westfalia Gelsenkirchen war bereits der dritte klare Sieg in Folge.

Nach einem 6:0 gegen Genclerbiligi Resse und einem 5:1-Sieg in Hillerheide folgte nun also der nächste hohe Sieg, den sich die Gastgeber auch absolut verdient hatten. Von Beginn an setzten die Distelner die Gäste unter Druck und hätte bereits früh in Führung gehen können, doch Philipp Müller platzierte seine ersten beiden Schüsse nicht gut genug (1./6.).

Umso besser machte er es als Vorbereiter für Kevin Kenzlers, der nach einem Lauf von Müller über die rechte Seite nur noch einschieben musste (10.). Das zweite Tor erzielte Müller dann aber doch selbst. Erneut ging es über rechts, letztendlich verwertete Distelns Stürmer eine flache Flanke von Robin Karrasch zum 2:0 (24.). Das hätte nicht unbedingt der Pausenstand sein müssen, doch die Gastgeber nutzten ihre Chancen nicht. Zunächst köpfte Maurice Pagels nach einem Freistoß über das Tor (27.), dann verzog Jan-Niklas Lobert einen Volley auf das leere Tor komplett (39.).

Was glänzend klappte bei den Hausherren: Sie pressten den Gegner gut, gaben den Gelsenkirchenern gar nicht die Möglichkeit, ihre Offensive um Torjäger Ufuk Ataman zu Chancen kommen zu lassen. Stattdessen legte Lobert nach der Pause sogar das dritte Tor nach – die Flanke kam mal wieder von rechts (50.).

Lück verkürzt auf 1:3

Als dann jedoch fünf Minuten später Julian Lück nach einer Ecke der Gäste zum 3:1 einköpfte, wurde das Spiel dann doch noch einmal hektischer. Die Distelner hatten mehrere Möglichkeiten, ihren Vorsprung auszubauen und somit eine Vorentscheidung zu erzielen, doch sowohl Müller als auch Lobert schoben frei vor Torwart Fabian Maraun den Ball am Kasten vorbei (61./64.).

Die beste Möglichkeit zum 4:1 vergab erneut Philipp Müller, als Maraun einen Elfmeter von ihm parierte (83.). Müller war zuvor selbst gelegt worden. Nachdem Vestia-Keeper Jonas Weeke mit einer guten Parade gegen Jan Gendreizig das 3:1 festhielt (89.), war es dem eingewechselten Julian Höbrink vorbehalten, mit einem platzierten Flachschuss den 4:1-Endstand und damit für die Entscheidung zu sorgen (90.+2).

SV Vestia Disteln:

Weeke - Karrasch, Schmitz, Pagels, Arik (83. Rühl), Karabacak, Makowski, Lobert, Brömmelhaus, Kenzlers (88. Höbrink), Müller (90.+1 Landwehr)

Westfalia Gelsenkirchen:

Maraun - S. Lempka, Lück, Rettinghausen, Feichtmaier (73. Madenci), Krömmelbein, Renneberg (64. Gendreizig), Kocagöz (83. A. Lempka), Awanchiri, Van, Ataman

Schiedsrichter:

Michael Haverkamp (Bergkamen)

Zuschauer:

100

Bes. Vork.:

Philipp Müller (SV Vestia) verschießt Foul-11m (83.)

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