Fußball

Berglöwen bestreiten Kellerduell gegen den TuS Henrichenburg

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HERTEN - Es ist das absolute Kellerduell der Kreisliga A 2: Schlusslicht SC Herten empfängt am Sonntag den Vorletzten TuS Henrichenburg. Für die DJK Spvgg. als Vierter steht das Topspiel beim Spitzenreiter Teutonia SuS Waltrop an.

SV Vestia II - SV Hochlar 28 (So., 13)

Die Distelner Reserve eröffnet den letzten Spieltag der Hinrunde. „Mit einem kleinen Derby“, wie Trainer Christian Zimmermann meint. Beide Anlagen liegen Luftlinie ja nur wenige Kilometer auseinander. Zimmermann hofft, dass die Hochlarer an die Leistung gegen DTSG Herten (0:2) anknüpfen. „Wir brauchen die Punkte“, sagt Zimmermann. Für ihn ist der Gegner eine echte Wundertüte. An guten Tagen können die Recklinghäuser halt jeden schlagen, an schlechten gegen jeden auch verlieren. Personell hat sich kaum etwas verändert. Der zuletzt verhinderte Simon Triefenbach ist wieder dabei. Dafür fällt Torwart Marco Magga (Urlaub) aus.

SC Herten - TuS Henrichenburg (So., 14.45)

Letzter gegen Vorletzter – mehr Kellerduell geht nicht am Paschenberg. „Ich hätte keine Probleme damit, als Schlusslicht auch in die Winterpause zu gehen. Dann aber bitteschön mit 14 Punkten“, meint SC-Trainer Sebastian Klandt. Und fügt hinzu: „Sonst wird der Druck noch größer. Das schlägt auf die Moral und Stimmung.“ Von Anfang an sollen die Hertener zu 100 Prozent da sein – nicht so wie zuletzt beim 2:5 in Flaesheim. „Die erste Halbzeit war eine Frechheit“, meint Klandt. Da haben die Berglöwen das Zen-trum nicht dicht bekommen. „Wir müssen den Gegner vehement anlaufen, die Räume eng machen“, sagt Klandt. Immerhin sind Torwart Jonas Fischer und Verteidiger Nils Bednarczyk wieder dabei – ebenso Timo Ratajczak, Christian Bazovicar und aus der Reserve Andi Willstumpf. Dafür fehlt Andrew Appiah Agyei (Arbeit), wohl auch Alex Kober (Knie-Probleme).

Teutonia SuS Waltrop - DJK Spvgg. (So., 14.45)

Auf dem Papier ist es das Top-Duell Erster gegen Vierter. Beide Teams haben erst einmal in dieser Saison verloren. Allerdings erlaubten sich die Katzenbusch-Kicker zu viele Unentschieden, liegen zehn Punkte hinter den Teutonen. „Die Waltroper sind schlagbar. Sie haben aber Klasse, stehen hinten sicher und brauchen nicht so viele Chancen für ihre Tore“, meint DJK-Trainer Sascha Vitolins. Das größte Problem sieht er allerdings in seinem Personal. „Wenn nichts mehr passiert, bekomme ich elf Leute zusammen. Da werden wir mit Alten Herren auffüllen“, sagt Vitolins. Niklas Martin und „Jeff“ Strasser sind wieder da. Dagegen fehlen weiterhin die Stürmer Raphael Tobola und Juri Stolz.

DTSG - SW Meckinghoven (So., 14.45)

Laut Trainer Serkan Sahin sei DTSG auf einem guten Weg. „Jeder Punkt ist für uns wichtig“, meint Sahin. Da tut ein 2:0 zuletzt in Hochlar besonders gut. Einzig die Rote Karte gegen Samet Civkin schmerzt ihn. Dafür stößt aber Saban Cetin wieder zum Kader. Sahin ist nicht entgangen, dass die Meckinghover in den letzten Wochen nicht so berauschende Leistung ablieferten. „Deswegen ist ein Punkt das Minimum. Wir gehen die Aufgabe ohne Stress an. Hauptsache, die Jungs haben Spaß“, betont Sahin. Mit einem Sieg könnte DTSG die Meckinghover in der Tabelle überflügeln.

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