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Steht am Sonntag eventuell zur Verfügung: Berglöwe Tobias Klopp (vorne), hier gegen Gencliks Yasin Kavakbasi (l.).

Fußball

Berglöwen erwarten im Derby die Vestia-Reserve

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HERTEN - Es sieht derzeit nicht gut aus für die Hertener A-Kreisligisten. Gleich drei Mannschaften schweben in Abstiegsnöten. Ein echtes Keller-Derby steigt am Sonntag am Paschenberg, wenn der SC Herten auf die Vestia-Reserve trifft.

SC Herten - SV Vestia II (So., 15)

Die Hausherren müssen im nächsten Lokalduell dreifach punkten, um nicht den Anschluss zu verlieren. Treten die Hausherren aber so auf wie in der Anfangsphase bei der 1:2-Niederlage bei DTSG, dann gibt’s nichts zu erben. „Die ersten 30 Minuten in DTSG haben wir gespielt wie ein Absteiger. Da haben wir uns nicht gut bewegt. Wir wirkten ängstlich und gehemmt“, sagt SC-Trainer Sebastian Klandt.

Kein Wunder, dass die Berglöwen mal wieder in Rückstand gerieten. „Ich würde mir wünschen, dass wir einmal in Führung gehen. Das würde unserem Spiel guttun, wir stehen hinten ja ganz gut“, sagt Klandt. Deswegen sollen die Hausherren am Sonntag mutiger nach vorne spielen. Nach der Derby-Niederlage bei DTSG müsse die SC-Mannschaft jetzt liefern. „Der Druck ist da“, sagt Klandt. Personell sieht es etwas besser aus. Zwar haben sich Dominik Lütkemeier und Pascal Schäfer in den Urlaub verabschiedet, dafür sind Sven Fortnagel, Tobias Klopp, Patrick Gandyra und eventuell auch wieder Torwart Jonas Fischer an Bord.

„Wir reisen nicht mit voller Kapelle an“, meint Vestia-Trainer Christian Zimmermann. So hat sich Dominik Zollhofer in den Urlaub verabschiedet, Torwart Marco Magga muss mit Knöchelverletzung passen. „Hinzu kommen noch Spieler, die nicht fit sind“, sagt Zimmermann. Die Gäste sind aus der Vorsaison gewarnt: Da gingen die Distelner in beiden Duellen leer aus.

DJK Spvgg. - Westfalia Vinnum (So., 15)

Die Hertener haben mit dem 5:0 beim SV Herta Selbstvertrauen getankt. „Das war ein Spiel mit offenem Visier, das auch 12:4 hätte ausgehen können“, blickt DJK-Trainer Sascha Vitolins kurz zurück. Wohl weiß er auch, dass die Vinnumer als Tabellenzweiter seine Schützlinge mehr fordern werden. „Westfalia hat mir im letzten Jahr schon gut gefallen. Sie haben eine konstant gute Rückrunde gespielt“, meint Vitolins.

Für seine Truppe wird’s somit ein richtiger Gradmesser. „Dann sehen wir, wo wir wirklich stehen. Der Gegner wird uns alles abverlangen“, sagt Vitolins. Dieser bangt noch um den Einsatz von Routinier Daniel Bergmannshoff. „Bergi“ zwickt es im Oberschenkel. „Es wird knapp“, schätzt Vitolins.

TuS Henrichenburg - DTSG (So., 15)

Keine Frage, der 2:1-Erfolg gegen den SC Herten hat den DTSG-Akteuren gutgetan. Aber Ausruhen gilt nicht: Im nächsten Kellerduell streben Trainer Serkan Sahin und die Hertener die nächsten drei Zähler an. Die Castroper überraschten jedoch zuletzt mit einem 4:2-Erfolg bei Borussia Ahsen.

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