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Distelns Marcus Burdich (l.) versucht hier, dem SC-Spielführer Patrick Gandyra den Ball abzujagen. Foto: Lechtenböhmer

Fußball

Berglöwen feiern ersten Saisonsieg - 3:2 im Derby gegen den SV Vestia II

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PASCHENBERG - Am zehnten Spieltag ist beim A-Kreisligisten SC Herten der Knoten geplatzt. Die Berglöwen feierten mit dem 3.2 im Stadt-Duell gegen den SV Vestia Disteln II den ersten Saisonsieg.

„Ich denke, dass wir das Spiel am Ende auch einfach verdient gewonnen haben, weil wir bissiger waren“, meinte SC-Trainer Sebastian Klandt. Vestia-Trainer Christian Zimmermann sah das ähnlich: „Aufgrund der zweiten Halbzeit ist der Sieg verdient. Gegen das Bollwerk haben wir einfach keine Mittel und Wege gefunden. Ohne Laufbereitschaft geht das auch nicht“, resümierte Zimmermann die 3:2-Pleite.

Den besseren Start auf dem Paschenberg erwischten aber die Gäste, die nach einer knappen Viertelstunde mit 1:0 in Führung gingen. Dennis Geimer hatte sich an alter Wirkungsstätte nach einem Eckball an den zweiten Pfosten geschlichen und brachte den Ball sicher im Kasten unter – 0:1 (13.). Vier Minuten später kamen die Hausherren allerdings schon wieder zum Ausgleich. Auch dem zweiten Treffer ging eine Standardsituation voraus. SC-Kapitän Patrick Gandyra brachte das Spielgerät nach einem Bazovicar-Freistoß sicher im Kasten unter – 1:1 (17.).

Kurz vor der Pause gingen die Berglöwen sogar noch in Führung. Nach einem flachen Eckball in den Rücken der Vestia-Abwehr kam Sascha Uhle aus dem Rückraum zum Schuss. Bitter: Der Ball wurde auf dem Weg über die Linie von einem Vestia-Verteidiger abgefälscht. Somit hatte „Not-Torwart“ Dariusz Reimann keinerlei Abwehrchance – 2:1 (45.).

Tore:

0:1 Geimer (13.), 1:1 Gandyra (17.), 2:1 Uhle (45.), 3:1 Uhle (56./FE), 3:2 Höbrink (78.)

SC Herten:

Fischer – Klopp, Ratajczak, Kober (71. Budzinski), Bosnjak, Kammoun, Bazovicar, Uhle (80. Willstumpf), Kaszubski, Gandyra, Fortnagel

SV Vestia II:

Reimann – Gläßer, Burdich, Triefenbach, Kolk (27. Krajewski), Geimer, Gerlach, Langer, Katnik (69. Kus), Sari, Höbrink

Schiedsrichter:

Hans-Dieter Schnell (Gelsenkirchen)

Zuschauer:

70

Nach dem Wechsel stand der Vestia-Torwart erneut im Blickpunkt. Nach einem weiten Abschlag holte er Patrick Gandyra im Strafraum völlig unnötig von den Beinen. Den fälligen Strafstoß brachte Sebastian Uhle sicher im Tor unter zum 3:1 (53.). „Wir hatten endlich auch mal das Spielglück, was uns in den letzten Wochen gefehlt hat“, freute sich SC-Trainer Klandt, der zehn Minuten vor dem Schlusspfiff nochmals zittern musste. SC-Schlussmann Jonas Fischer unterschätzte einen 30-Meter-Freistoß von Julian Höbrink, der prompt im langen Eck einschlug – 3:2 (78.). Die Hausherren ließen in der Schlussphase aber nichts mehr anbrennen, schaukelten die drei Punkte nach Hause.

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