Fußball

Berglöwen messen sich mit dem Tabellenführer - Derby im Katzenbusch

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HERTEN - Schwieriger könnte die Aufgabe für den A-Kreisligisten SC Herten kaum sein. Am Sonntag stellt sich der souveräne Spitzentreiter Teutonia SuS Waltrop am Paschenberg vor. Im Katzenbusch gibt's das Derby zwischen der DJK Spvgg. und DTSG.

SC Herten - Teutonia SuS Waltrop (So., 15)

Keine Frage, zwei Siege in Folge haben bei den Berglöwen für Selbstvertrauen gesorgt. Ob am Sonntag auch etwas Zählbares herausspringt? „Möglich ist das“, sagt Klandt. Dazu müssten die Hausherren den Gegner in Zweikämpfe verwickeln, bei Ballgewinnen schnell umschalten. Wohl weiß Klandt auch, dass die Teutonen nach ihrem Bezirksliga-Abstieg nicht nur gegen Fallobst gespielt haben. „Sie stehen hinten sehr gut und treffen vorne auch regelmäßig die Bude“, sagt Klandt. Für ihn herausragende Spieler seien Stürmer Daniel Del Puerto Schillo und Verteidiger Sven Beckmann – gestandene Bezirksliga-Spieler.

Personell sieht’s bei den Hertenern ganz ordentlich aus. Sascha Uhle und Patrick Gandyra sind angeschlagen, werden wohl aber auf die Zähne beißen. Dagegen fallen Nils Bednarczyk, Jonas Fischer (beide Arbeit) und Timo Ratajczak (Muskelfaserriss) aus. Auf der Gegenseite stoßen wieder Pascal Schäfer, Tobias Klopp, Sven Fortnagel, Andrew Appiah Agyei und Neuzugang Justin Rudolph – hat zuvor ein Jahr pausiert – zum Kader. „Ich bin dankbar, dass uns die Zweite unterstützt, uns Torwart Leon Ermisch ausleiht“, sagt Klandt.

DJK Spvgg. - DTSG Herten (So., 15)

Derbyzeit im Katzenbusch: Zwei Gewinner des letzten Spieltags treffen aufeinander. Zumal sich beide Vereine die Anlage teilen. Nur wegen des Umbaus der Kabinen weicht die DTSG nach Langenbochum aus. DJK-Trainer Sascha Vitolins erwartet ein Spiel, das von Emotionen und Hektik geprägt ist. „Im letzten Jahr steckte schon Brisanz drin, das wird sicher wieder so sein“, vermutet Vitolins.

Er hofft, dass sich seine Jungs von der Hektik nicht anstecken lassen. „Wenn wir unseren Fußball spielen, haben wir gute Karten“, vermutet Vitolins. Problem nur: die personelle Misere. Daniel Bergmannshoff (Muskelfaserriss) fällt ebenso aus wie Alex Eilert (Meniskus-Abriss), Alper Gülser (Bänderdehnung) und Raphael Tobola (Arbeit). „Wir haben genau elf Mann. Da muss ich versuchen, den ein oder anderen Altherrenspieler zu bekommen“, sagt Vitolins.

Auf der Gegenseite hat DTSG um Spielertrainer Serkan Sahin die letzten drei Spiele in Folge gewonnen, sich auf den neunten Platz vorgearbeitet. Ob’s noch weiter nach oben geht für DTSG?

GW Erkenschwick - SV Vestia II (So., 15)

Zwei Teams treffen aufeinander, die mit zehn Zählern nur knapp über der Abstiegszone liegen. Natürlich möchte die Vestia-Reserve, die von Christian Zimmermann gecoacht wird, an das 5:0 gegen den TuS Henrichenburg anknüpfen – und sich weiter ins gesicherte Mittelfeld vorschieben. Trainer Zimmermann darf wieder auf Verstärkungen aus dem Bezirksliga-Kader hoffen. "Es wird Zeit, dass wir endlich den ersten Auswärtspunkt holen", sagt Zimmermann.

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