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Kehrt am Sonntag wieder in den Kader: Vestia-Stürmer Sammy Katnik (l.). Foto: Michael Steyski

Fußball

Berglöwen setzen am Sonntag auf den Heimvorteil

HERTEN - Und weiter geht's für die Hertener A-Ligisten im Abstiegskampf. Während DTSG beim Spitzenreiter in Waltrop vor einer Herkules-Aufgabe steht, baut der SC Herten auf den Heimvorteil gegen Westfalia Vinnum.

FC Leusberg - SV Vestia Disteln II (So., 15) 

Die Hertener sind aktuell punktgleich mit dem Gastgeber aus Leusberg und haben aktuell das bessere Torverhältnis. „Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel für uns“, sagt Vestia-Trainer Christian Zimmermann. Der Coach hat sein Team darauf eingestellt, Vollgas zu geben. „Wir werden voll auf Sieg spielen, etwas anderes gibt es für uns am Sonntag nicht“, so Zimmermann weiter.

Schlecht für Zimmermann und die Distelner ist allerdings, dass Kenan Sari nicht spielen wird, da er beruflich verhindert ist. Zwei dicke Fragezeichen stehen hinter Pascal Bartsch (Arbeit) und Marcus Burdich (Krankheit). Erfreulich ist, dass Sammy Katnik zur Mannschaft zurückkehren wird. „Klar wäre es in so einem Spiel wichtig, wenn alle an Bord wären, aber wir werden mit den Spielern, die wir zur Verfügung haben, alles versuchen“, verspricht Christian Zimmermann.

DJK Spvgg. - SV Hochlar 28 (So., 15)

Die DJK Spvgg. Herten hat nicht allzu viel Zeit, um das Last-Minute-Remis gegen den SC Herten. Morgen trifft die Mannschaft von Trainer Sascha Vitolins auf den SV Hochlar 28. Dabei wollen sich die Katzenbusch-Kicker die verlorenen Punkte aus dem Nachbarschaftsduell gegen die Berglöwen zurückholen. Personell hat sich die Ausgangslage im Katzenbusch nicht verändert. Die Hertener werden sich wieder mit Spielern von den Alten Herren verstärken.

„Es wird sicherlich ein enges Spiel“, schätzt Vitolins. „In der Vergangenheit waren die Begegnungen immer eng und packend. Ein heißer Tanz“, weiß Vitolins, der sich aber sehr wohl Chancen auf den Sieg ausrechnet. „Seitdem angekündigten Trainerwechsel geht es bei Hochlar ein wenig bergab. Diese Chance sollten wir in der Lage sein zu nutzen. Die Jungs spielen aber trotzdem einen schnellen Fußball und werden uns alles abverlangen. Unterschätzen sollten wir Hochlar daher auf gar keinen Fall“, so Vitolins abschließend.

Teutonia SuS Waltrop - DTSG Herten (So., 15) 

Hertens Trainer Serkan Sahin wirkt vor dem Spiel beim aktuellen Ligaprimus gelöst. „Wir haben vor einem Monat einen Tagesausflug nach Flaesheim gemacht, jetzt machen wir eine Klassenfahrt nach Waltrop“, scherzt Sahin. Für ihn ist klar, dass sein Team in die Kreisliga B absteigen und dort einen Neuanfang wagen muss, um sich zu etablieren. Wichtig für den Übungsleiter ist daher nur eins: „Wir wollen alle Spiele ohne Spektakel spielen. Keine unnötige Aggressivität, keine Dummheiten oder überflüssigen Karten.“

SC Herten - Westfalia Vinnum (So., 15) )

Nach dem 2:2-Remis im Nachbarschaftsduell gegen die DJK Spvgg. Herten tritt die Mannschaft von Trainer Sebastian Klandt mit ordentlich Rückenwind auf den Platz. „Der Punkt gegen DJK kann eine Menge wert sein und gibt uns auch einen gewissen Schub für die kommenden Spiele“, hoffe Klandt der personell quasi mit dem Kader aus dem Flutlicht-Derby planen kann.

„Einer kommt, einer geht. So wie immer“, erklärt Klandt, der sich gegen Vinnum durchaus Hoffnung auf einen Dreier macht. „Für Vinnum geht es nur noch um die viel zitierte Goldene Ananas. Für uns dagegen um alles. Daher sehe ich uns im Vorteil. Wenn an die Einstellung vom Derby anknüpfen können, ist auf jeden Fall ein Sieg drin“, so Klandt. „Wir müssen einfach weiterhin jeden Punkt mitnehmen“, so Klandt abschließend.

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