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Verfolgt von der Hochlar-Abwehr wird hier der Hertener Stefan "Jeff" Strasser. Foto: Michael Steyski

Fußball

Berglöwen stehen Sonntag unter Druck

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HERTEN - Wenn nicht jetzt, wann dann: A-Ligist SC Herten peilt den ersten Saisonsieg an. Das Schlusslicht trifft am Sonntag um 15 Uhr auf den Vorletzten SV Herta Recklinghausen.

SV Vestia II - SuS Concordia Flaesheim (So., 13)

Den Kreisliga-A-Spieltag eröffnen die Distelner gegen den Tabellendritten. „Sicherlich sind die Flaesheimer nicht schlecht und wollen unter die ersten Drei. Wir haben aber oft bewiesen, dass wir zuhause jeden schlagen können“, sagt Vestia-Trainer Christian Zimmermann. Und erinnert unter anderem an das 6:0 aus der letzten Saison gegen Meister SW Röllinghausen.

Das Augenmerk liegt bei den Gästen auf Stürmer Boris Lionti. „Seine Kreise müssen wir einengen“, sagt Zimmermann. Nur gut, dass die beiden Innenverteidiger Simon Triefenbach (Sperre abgesessen) und Adam Swietana wieder an Bord sind. Allerdings gilt Routinier Rene Beetz als Wackelkandidat. Da sich Trainer Zimmermann in den Urlaub verabschiedet hat, übernehmen Steven Gbur und Dennis Bretscher die Mannschaft.

DJK Spvgg. - Genclikspor Recklinghausen (So., 15)

Wenn der Neunte gegen den Siebten spielt, könnte am Ende durchaus ein Remis herauskommen. Damit würde sich DJK-Trainer Sascha Vitolins aber nicht zufriedengeben. Zumal seine Truppe vier der fünf Spiele bereits unentschieden gespielt hat. „Jede Serie hat einmal ein Ende“, sagt Vitolins. Wohl weiß er auch, dass der Gegner eine gewisse Qualität hat. Mit Neuzugang Tino Westphal hat Vitolins bereits bei BWW Langenbochum zusammengespielt.

„Genclikspor ist unbequem zu bespielen, aber recht unbeständig – quasi eine Wundertüte“, sagt Vitolins. Wenn seine Mannschaft aber so auftreten würde wie zuletzt beim 3:3 in Flaesheim, stünden die Chancen auf den zweiten Heimsieg gut. Allerdings muss Vitolins auf Raphael Tobola und Niklas Martin (beide Arbeit) verzichten. Deswegen sitzt wieder Altherrenspieler Michael Bärwolf auf der Bank.

SC Herten - SV Herta RE (So., 15)

Bereits am sechsten Spieltag kommt es zum Kellerduell, wenn das Schlusslicht dem Vorletzten auf den Zahn fühlt. Sauer stößt SC-Trainer Torsten Welke immer noch die letzte 1:4-Pleite in Meckinghoven auf. „Da passte die Einstellung nicht, der unbedingte Wille fehlte“, sagt Welke. Da müssen die Berglöwen am Sonntag auf dem Paschenberg wieder ihr anderes Gesicht zeigen.

„Wir wissen, dass wir spielerisch limitiert sind. Aber auch, dass wir die Klasse halten können“, sagt Welke. Vom Aufsteiger weiß der Trainer, dass er einen gefälligen Fußball spielt. „Hinten sind sie anfällig, dafür im Angriff umso gefährlicher“, sagt Welke. Personell kann er nicht klagen. „Wir müssen uns keine Spieler aus der Reserve borgen“, sagt Welke.

FC Leusberg - DTSG Herten (So., 15)

Nachdem beim 2:0 gegen den SV Vestia II zuletzt der erste Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht wurde, sind die Hertener euphorisiert. „Ich bin überzeugt, dass wir wieder drei Punkte einfahren. Wir werden mit voller Wucht auflaufen“, sagt Spielertrainer Levent Oral. „Die Mannschaft ist im Rausch.“

Die Leusberger schätzt er nicht ganz so stark ein wie in der letzten Saison. „So weit ich weiß, haben sie derzeit einen knappen Kader. Das wollen wir ausnutzen“, sagt Oral. Sinan Özen ist nach seiner Rot-Sperre aus dem Pokalspiel gegen SW Röllinghausen wieder an Bord. Somit sind die Gäste bis auf den gesperrten Khaled Saado komplett.

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