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Distelns Marcus Burdich (l.) versucht hier, dem SC-Spielführer Patrick Gandyra den Ball abzujagen. Foto: Lechtenböhmer

Fußball

Berglöwen treffen im Kellerduell auf GW Erkenschwick

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HERTEN - Zum Rückrundenauftakt stecken drei von vier Hertener Mannschaften in Abstiegsnöten. Schlusslicht SC Herten trifft dabei am Sonntag daheim auf den Drittletzten GW Erkenschwick.

SV Vestia Disteln II - SW Meckinghoven (So., 12.30/ Hinspiel 1:5)

Die Hausherren, die von Christian Zimmermann gecoacht werden, planen die Revanche für den missratenen Saisonauftakt. „Das Hinspiel war eine Katastrophe. Wir müssen zuhause die Punkte holen, dann kommen wir unten raus“, sagt Zimmermann.

Den Anfang möchte die Vestia-Reserve am Sonntag machen. Allerdings gibt’s personelle Probleme. Definitiv nicht an Bord sind Simon Triefenbach, Daniel Gerlach (beide verletzt) und Pascal Bartsch (Arbeit). Zudem seien die Einsätze von Marcus Burdich und Jerome Mach nicht gesichert.

DTSG - SV Herta RE (So., 14.30/Hinspiel 2:5)

Nur ungern erinnert sich Serkan Sahin an den Saisonauftakt. Da führten die Hertener bereits mit 2:0, waren in doppelter Überzahl – und standen am Ende mit leeren Händen da. „Beide Mannschaften brauchen die Punkte. Ich erwarte ein offenes Spiel. Ein Sieg wäre schön, ein Remis würde auch helfen. Jeder Punkt zählt“, sagt Sahin. Wer letztlich für DTSG auflaufen wird, entscheidet sich erst kurzfristig.

FC 96 RE - DJK Spvgg. (So., 14.30/Hinspiel 0:3)

„Das wird schwieriger als im Hinspiel“, meint DJK-Trainer Sascha Vitolins. Zum Saisonauftakt feierten die Hertener im Katzenbusch ein verdientes 3:0. „Der FC 96 ist ein Aufsteiger mit Ambitionen, hat Qualitäten. Dennoch können wir im Hohenhorst gewinnen“, sagt Vitolins. Zumal es personell merklich besser aussieht. Sicher seien einige Spieler angeschlagen oder krank, letztlich fällt nur ein Akteur definitiv aus: Raphael Tobola mit einer Muskelverletzung. Nach abgesessener Rot-Sperre kann Juri Stolz wieder auf Torejagd gehen.

SC Herten - GW Erkenschwick (So., 14.30/Hinspiel 2:2)

Die Motivation für die Berglöwen: Gewinnen sie, geben sie nach langer Zeit die Rote Laterne ab. „Wir haben ja fast jede Woche ein Kellerduell, weil einige Mannschaften unten drin hängen“, meint SC-Trainer Sebastian Klandt. Zum zweiten Mal haben die Hertener den Anschluss hergestellt. „Die Mannschaften vor uns sind in Reichweite“, weiß Klandt.

So auch der kommende Gegner GW Erkenschwick, den Klandt vor der Saison zwischen Platz fünf und acht angesiedelt hätte. „Dass die Grün-Weißen brandgefährlich sind, haben sie gegen den Spitzenreiter bewiesen und Teutonia SuS Waltrop die bislang einzige Niederlage zufügt“, sagt Klandt. Kurzfristig haben sich die Gäste mit einem Ex-Oberligaspieler verstärkt – Timo Ostdorf soll eigentlich bei den Alten Herren spielen, könnte aber am Sonntag durchaus am Paschenberg auftauchen.

Die SC-Truppe soll verhindern, dass der Gegner Tempo aufnimmt. „Wir wollen auch den Gegner unter Druck setzen“, sagt Klandt. Allerdings fallen einige Akteure aus: Patrick Kaszubski (5. Gelbe Karte), Sven Fortnagel (privat), Pascal Schäfer, Marcel Brück (beide verletzt) und eventuell Andrew Appiah Agyei (Arbeit). dafür sind Timo Ratajczak und Andi Jokhaji an Bord.

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