Fußball

Berglöwen treffen auf Titelanwärter - DJK Spvgg. fährt nach Henrichenburg

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HERTEN - Von null auf hundert heißt es am Sonntag für die Hertener A-Kreisligisten. Schließlich müssen - mit Ausnahme der DJK Spvgg. - Punkte gegen den drohenden Abstieg eingefahren werden.

SC Herten:

Auch wenn den Berglöwen zwei Wochen lang das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte, sah SC-Trainer Sebastian Klandt „eine gute Vorbereitung im Vergleich zum Sommer“. Gerade im Ausdauer-Bereich haben die Hertener ihre Hausaufgaben erledigen können. „Es fehlen aber Spielminuten“, sagt Klandt. Das liegt daran, dass von vier geplanten Testspielen lediglich eine Partie stattfand. Und diese ging gegen ETuS Haltern mit 1:4 (0:1) verloren. „Haltern war nicht besser. Wir haben aber zwei individuelle Fehler zu viel gemacht“, sagt Klandt. Das einzige SC-Tor markierte nach der Pause Marko Bosnjak mit einem wuchtigen 22m-Schuss.

Am Sonntag gegen Genclikspor Recklinghausen hofft Klandt auf ein Remis. Ziel wird sein, den Gegner im engen Rahmen in Zweikämpfe zu verwickeln. Allerdings muss Klandt auf einige Spieler verzichten. Patrick Gandyra, Patrick Kaszubski, Dominik Lütkemeier (alle verletzt), Sven Bednarczyk und Torwart Jonas Fischer (beide Arbeit) fallen aus – wohl auch Stürmer Andrew Appiah Agyei, der aufgrund seiner beruflichen Lage nur noch aushelfen wird.

DJK Spvgg. Herten:

Trainer Sascha Vitolins geht davon aus, dass am Sonntag beim TuS Henrichenburg auf Naturrasen gespielt werden kann. „Der TuS steht als Vorletzter mit dem Rücken zur Wand.Die brauchen jeden Punkt, werden sicher kämpferisch dagegen halten“, meint Vitolins. Seine Truppe müsse spielerische Lösungen finden. Eventuell steht Maik Stifter nach längerer Verletzungspause wieder zwischen den Pfosten.

„Er hat viermal mittrainiert, es sieht gut aus“, sagt Vitolins. Schlussmann Timm Lehnert ist mittlerweile nach Hamburg gezogen. Fehlen werden zudem Raphael Tobola, Alex Eilert und Yasin Baskurt (alle verletzt), wohl auch Sebastian Stahl. Deswegen leiht sich Vitolins wieder Altherrenspieler aus.

Turbulente Vorbereitung bei DTSG

DTSG Herten: Eine turbulente Wintervorbereitung legte DTSG Herten hin. Nahezu der komplette Kader der ersten Mannschaft hat den Verein verlassen, wodurch nun ein Großteil der ehemaligen zweiten Mannschaft, die in der Kreisliga C beheimatet war, die Rückrunde bestreiten muss.

Der neue Trainer Serkan Sahin stuft die Winterpause daher realistisch ein. „Die Winterzeit war natürlich katastrophal für den Verein. Durch die neuen Bedingungen sind wir natürlich Abstiegskandidat Nummer eins. Dennoch wollen wir in den Spielen alles in die Waagschale werfen, um am Ende doch über dem Strich zu stehen.“

Der erste Gradmesser wird dabei Borussia Ahsen, die am Sonntag um 15 Uhr zu Gast bei den Hertenern sind. „Die Qualität in der Mannschaft ist da. Ob wir diese jedoch so schnell abrufen können, ist natürlich fraglich“, schiebt Sahin die Favoritenrolle zu den Gästen. Aufstellungstechnisch spricht Sahin von einem „Rätselraten“, da noch nicht genau geklärt ist, wer am Sonntag auflaufen kann.

SV Vestia Disteln II:

Trainer Christian Zimmermann kann am Sonntag im Heimspiel gegen Westfalia Vinnum um 13 Uhr auf Unterstützung aus der ersten Mannschaft hoffen. Nach den Abgängen mehrerer routinierter Spieler Richtung Bertlich ist der Kader ausgedünnt. „Wir müssen sehen, dass wir irgendwie die Klasse halten. Allein schon, um den jungen Spielern eine Perspektive zu bieten“, sagt Zimmermann.

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