+
Ein Aktivposten im Bertlicher Spiel war Murat Kocaoglu (r.). Foto: Lechtenböhmer

Fußball

SuS Bertlich gewinnt das Lokalduell in Westerholt mit 4:2

  • schließen

HERTEN - Dieses Kreisliga-B-Derby lockte fast 400 Zuschauer auf die Sportanlage an der Kuhstraße: Im Nachholspiel unterlag der SV Westerholt dem SuS Bertlich mit 2:4 (2:1).

Keine Frage, die knapp 400 Zuschauer wurden gut unterhalten – nicht nur wegen der sechs Tore. „Glückwunsch zum Aufstieg. Das Ding ist durch“, meint Westerholts Trainer Christoph Woischny. Und haderte mit der Chancenverwertung seiner Schützlinge im ersten Abschnitt. „Wir gehen mit 7:1 Chancen in die Pause, führen aber nur 2:1“, meint Woischny. Ins gleiche Horn stieß SuS-Trainer Thomas Droste: „Die Westerholter hätten in der ersten Halbzeit den Deckel draufmachen können.“

Bereits nach zwei Minuten nagelte Westerholts Christian Neßlinger den Ball an den Pfosten. Die Hausherren hatten mehr vom Spiel – und gingen in der 21. Minute in Führung. Nach einer Flanke von Luca Jorczik köpfte Marc-Niklas Goronzy den Ball ins Netz. Lange durfte sich die Woischny-Truppe nicht über die Führung freuen. Zwei Minuten später legte Westerholts Tom Ecker im eigenen Strafraum Rhodarius Komossa. Schiri Tom Tillmann zeigte sofort auf den Punkt. Den Strafstoß setzte Yilmaz Kocaoglu unhaltbar für Keeper Nicolas Füllbeck in die Maschen – 1:1 (23.).

Davon ließen sich die Gastgeber nicht schocken. Kurz vor dem Wechsel glückte das 2:1. Luca Jorczik setzte sich rechts gegen Murat Kocaoglu durch, seinen Querpass schob Goronzy zum umjubelten 2:1 ein. Nur eine Minute später wäre den Gästen fast der Ausgleich geglückt. Dennis Geimer spielte den Ball in die Gasse zu Triefenbach, der aus 13 Metern – halblinke Position – draufhielt. Füllbeck lenkte das Geschoss an die Latte, dann klärte ein Abwehrspieler – 2:1 zur Pause.

Komossa erzielt nach der Pause das 2:2

Mit einem Paukenschlag eröffneten die Gäste Abschnitt zwei. Einen Querpass von links nahm Rhodarius Komossa gekonnt mit, drehte sich um seinen Gegenspieler und versenkte das Leder flach zum 2:2 (53.). Wenig später stieg der Westerholter Pierre Hausdorf – gerade zwei Minuten im Spiel – rüde in Höhe der Mittellinie gegen Simon Triefenbach ein. Schiri Tillmann zückte die Rote Karte.

SV Westerholt:

Füllbeck - Knubben, Karamustafaoglu, Ecker, Jorczik, Neßlinger, Kittelmann, Pawlowski, Goronzy, Schult Zabka / Rüdiger, Hausdorf, Caplan

SuS Bertlich:

P. Komossa - Berndt, Triefenbach, M. Kocaoglu, Y. Kocaoglu, Brodt, Geimer, Lendowski, Hachem, R. Komossa, Zollhofer / Theurich, Argiropoulos, Wetklo

In Unterzahl wären die Westerholter fast in Führung gegangen. Bei einem Freistoß von links unterlief SuS-Keeper Phil Komossa den Ball, der zum überraschten Lukas Zabka kam, der ihn nicht über die Linie drücken konnte (77.). Wenig später vollendete Rhodarius Komossa einen Konter zum 2:3 (86.). Die Westerholter machten auf – und wurden erneut durch Komossa ausgekontert, der den 2:4-Endstand herstellte (90.+1). Eine Randnotiz im SuS-Jubel: Bertlichs Christian Wetklo sah wegen Reklamierens die Gelb-Rote Karte.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

3:1 gegen Hillerheide:  Kreisliga-Spitzenreiter Genclikspor marschiert
3:1 gegen Hillerheide:  Kreisliga-Spitzenreiter Genclikspor marschiert
Bahnstrecke in Recklinghausen für zehn Tage gesperrt - was Bahnkunden wissen müssen
Bahnstrecke in Recklinghausen für zehn Tage gesperrt - was Bahnkunden wissen müssen
Jetzt kommen Kinder zu Wort
Jetzt kommen Kinder zu Wort
Närrisches Geheimnis ist endlich gelüftet - das ist das neue Prinzenpaar der Stadt Oer-Erkenschwick
Närrisches Geheimnis ist endlich gelüftet - das ist das neue Prinzenpaar der Stadt Oer-Erkenschwick
Kinder machen eine schreckliche Entdeckung
Kinder machen eine schreckliche Entdeckung

Kommentare