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Versucht hier, den Ball in den Schweriner Strafraum zu flanken: Langenbochums Nick Lißek . Foto: Fischer

Fußball

BWWL-A-Jugend verliert Kellerderby mit 1:3

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SPORTANLAGE NORD - Das Wasser steht den A-Junioren von BWW Langenbochum in der Bezirksliga bis zum Hals. Das wichtige Kellerduell gegen die SpVg BG Schwerin gaben die Hertener mit 1:3 (1:0) ab.

Damit stehen die Schützlinge von Kevin Korinth auf dem ersten Abstiegsplatz, jetzt drei Punkte hinter den Schwerinern. „Gegen direkte Mitkonkurrenten zu verlieren tut doppelt weh“, meint der Langenbochumer Co-Trainer Julian Riepenhoff, der das Spiel wegen Arbeit verpasste. Dabei beherrschten die Blau-Weißen die erste Halbzeit. Lediglich eine Chance nutzten die Langenbochumer. Giuliano Panzica brachte die Hausherren in der achten Minute in Führung.

Nach dem Pausentee änderte sich das Bild für eine kurze Zeit. Die Gäste spielten aggressiver und schlugen die Bälle – unterstützt vom Wind – weit in den BWWL-Torraum. Gefahr entstand zunächst kaum. Außer in der 50. Minute, als es zu einem Eckball der Schweriner kam. Der Ball landete am Fünfmeterraum. Im Getümmel bekam BG-Stürmer Miguel Wintermeyer das Bein an den Ball, der dann über die Linie kullerte zum 1:1.

Fünf Minuten später folgte ein Zusammenprall zwischen BW-Torhüter Malte Gottschlich und einem Castroper. Gottschlich musste verletzt vom Platz. Kurz danach folgte ein Konter der Gäste. Ersatzkeeper Berkan Böroglu grätschte in den Lauf des Stürmers – genau an der Strafraumgrenze. Der Schiri entschied auf Elfmeter. „Hart, aber vertretbar“, meint BWWL-Pressesprecher Steven Fischer. Justin Strahler brachte die Blau-Gelben mit 2:1 in Führung (59.).

BWWL-A-Jugend:

Gottschlich (54. Böroglu) - Cikla (69. Antoniadis), Wolf, Adelt, Bayrakci, Kalkan, Hoppe (59. Tekin), Sönmez, Lißek, Abdel-Nabi, Panzica

Danach drückten die Hertener auf das 2:2. Problem: Der letzte Pass kam nicht. Die Zeit lief der Korinth-Truppe davon. In der Nachspielzeit gab’s einen Eckball für die Platzherren. Alle 22 Spieler tummelten sich im Schweriner Strafraum, auch Torwart Böroglu. Der Gäste-Keeper fing den Ball ab, schlug diesen auf Strahler. Dieser marschierte allein über die Mittellinie und verwandelte freistehend aus 50 Metern zum 1:3. Kurz danach folgte der Abpfiff.

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