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Langenbochums Tobias Portmann (r.) versucht hier, den Ball am Stuckenbuscher Nino Schlutt vorbei an einen Mitspieler zu bringen. Foto: Michael Steyski

Fußball

BWWL-Truppe trifft auf den FC Marl

Sportanlage Nord - Noch einmal alle Kräfte mobilisieren will am Sonntag Bezirksligist BW Langenbochum. Für die Blau-Weißen steht um 14.30 Uhr das letzte Spiel des Jahres gegen den FC Marl an.

Die Marler rangieren derzeit auf dem elften Tabellenplatz. Seit sechs Spielen hat der FC den Platz dabei nicht mehr als Verlierer verlassen müssen. Langenbochum-Coach Mirko Talaga warnt daher vor der kommenden Aufgabe. „Die Marler haben sich diese Saison bislang unter Wert verkauft. In der Truppe ist ordentlich Potenzial und mit dem Trainerwechsel ging es auch merklich bergauf“, fand Talaga lobende Worte.

Durch den Sieg von Vestia Disteln in der letzten Woche ist ihnen der Herbstmeistertitel trotz der Nachholpartie nicht mehr zu nehmen. Sieben Punkte trennen die beiden Stadtrivalen derzeit. Der Wunsch von Talaga ist dabei dennoch klar: Disteln sollte, so gut es geht, unter Druck gesetzt werden. „Das geht aber nur über einen Sieg. Und das wird schwierig genug.“

Talaga plagen dazu noch einige Personalsorgen. „Am Freitag hatte ich nur acht Mann beim Training. Das ist natürlich keine optimale Vorbereitung. Auch am Sonntag werden mir etliche Spieler fehlen, sodass ich bei der Aufstellung ein bisschen zaubern muss.“ Unter anderem werden dem Team Keeper Maximilian Ronneburg und Pascal Kötzsch fehlen.

Laut dem Trainer liegt der Schlüssel zum Erfolg in einer starken Defensivarbeit. „Ich erwarte, dass die Marler tief stehen und versuchen, über ihr Konterspiel gefährlich zu werden. Da werden wir aufpassen müssen.“ In der bisherigen Saison gelang den Hausherren dies auch. Nur neun Gegentreffer mussten die Langenbochumer in bisher 15 Partien hinnehmen. „Am Besten bleibt es auch dabei. Vorne haben wir nämlich immer die Qualität, die nötigen Tore zu erzielen“, sagte Talaga.

"Dürfen nicht den Bus vor dem Strafraum parken"

Gäste-Trainer Mani Mulai äußerte sich vor der Partie durchaus angriffslustig. „Wir dürfen nicht den Bus vor dem Strafraum parken und darauf hoffen, dass nichts passiert“, sagt der FCM-Coach. „Wir müssen so auftreten, dass wir auch etwas mitnehmen können. Wir haben ja eigentlich nichts zu verlieren“, so der Marler Übungsleiter.

Trotz des „starken Gegners“ möchte Talaga einen versöhnlichen Jahresabschluss feiern können. „Es ist das letzte Heimspiel in diesem Jahr. Zusätzliche Motivation sollte man da also nicht brauchen. Es geht darum, ein gutes Jahr erfolgreich abzuschließen und auch darum, die eigene Stärke unter Beweis zu stellen und zu verdeutlichen“, sagte Talaga.

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