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Mehr als nur an der Grenze: Der ehemalige Sinsener Egzon Kadrija setzt beim Hertener Mitternachtscup im letzten Dezember zur Grätsche an.

Fußball - diesmal ohne große Regeländerungen

Auf geht's in die Hallensaison

KREIS - Am Freitagabend beginnt auch im Kreis wieder die kurze Hallenfußball-Saison. Beim Bürgermeister-Cup in der Marler Rundsporthalle kämpfen die Zweit- und Drittmannschaften um die Stadtmeisterschaft.

Ob bei allen weiteren Stadtmeisterschaften in den Städten des Kreises, ob beim mittlerweile legendären Mitternachtscup der DJK Spvgg. Herten oder aber bei den beliebten vereinsinternen Turnieren gilt: Alle spielen nach den gleichen Regeln.

Die frohe Kunde für alle Freunde des Hallenkicks: Es hat sich in diesem Jahr nichts geändert, groß umgewöhnen müssen sich Aktive wie Trainer nicht. Die Zeit des Experimentierens scheint damit vorbei. Zum Glück, wie unter anderem Thomas Bäger befindet, Lehrwart im Kreisschiedsrichterausschuss: „Das Regelwerk scheint ausgereift. Und wie es jetzt ist, ist es auch gut, wie ich meine.“

Das Grätschen bleibt verboten

Der Marler macht das an den vergangenen beiden Wintern fest: So sei die Zahl grober Foulspiele zumindest gefühlt deutlich zurückgegangen. Das ist eine Folge des Grätsch-Verbots, das der Westdeutsche Fußballverband vor zwei Jahren in sein Regelwerk aufnahm.

Natürlich darf ein Fußballer immer noch ein langes Bein machen: Etwa um den Ball, der die Torlinie zu überschreiten droht, zu klären. Grundsätzlich aber gilt: Geht es in den Zweikampf, hat der Körper oben zu bleiben.

Jede Änderung sorgt für viele Fragen

Auch an den sprungreduzierten Ball hätten sich wohl alle gewöhnt, glaubt Bäger: „Der ist gar kein Thema mehr bei Turnieren.“ Der Lehrwart begrüßt es ausdrücklich, dass das Regelwerk stabil bleibt. Zum einen müssen bei allen Änderungen stets auch die Schiedsrichterkollegen zusätzlich geschult werden.

Zum anderen sorgen Neuerungen oft für Unsicherheit bei den beteiligten Mannschaften. Bägers Tipp an seine Schiri-Kollegen: „Bei der Passkontrolle vor jedem Turnier kurz mit den Spielern und Trainern sprechen und fragen, ob etwas unklar ist bei den Regeln.“

Wichtige Hallenfußballregeln im Überblick:

• Gespielt wird mit einem sprungreduzierten Ball. • Ein Tor kann aus jeder beliebigen Entfernung erzielt werden. Ausnahmen: Abwurf des Torhüters und Anstoß am Mittelkreis. • Bälle, die ins Seitenaus gehen oder die Hallendecke berühren, werden von der Seitenlinie aus eingekickt. Auch hieraus ist kein direktes Tor möglich. • Alle Freistöße sind indirekt. Freistöße, die aus Vergehen im Strafraum resultieren, werden auf die Strafraumlinie zurückverlegt. • Für Vergehen im Spiel kann der Schiedsrichter eine Verwarnung, eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe und einen Feldverweis auf Dauer aussprechen. Eine Zeitstrafe gegen einen Spieler ist nur einmal möglich im Spiel, die nächste Strafe muss der Feldverweis für die Restdauer des Spiels sein. Die Mannschaft darf sich nach zwei Minuten wieder vervollständigen. • Wird die Zahl der Feldspieler durch Strafen auf weniger als zwei reduziert, ist das Spiel abzubrechen. (Quelle: FLVW)

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