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Hier zieht DJK-Spielertrainerin Daniela Klebeck (l.) an der gegnerischen Torfrau vorbei, wird aber von dieser gefoult - Elfmeter. Foto: Lechtenböhmer

Fußball

DJK-Frauen schlagen den Tabellenzweiten mit 2:1

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KATZENBUSCH - Wieder im Aufstiegsrennen zurück sind die Fußballerinnen der DJK Spvgg., die den Bezirksliga-Primus FC Oeding mit 2:1 (1:0) schlugen,

Keine Frage: Besser hätte die Rückrunde für die Bezirksliga-Frauen der DJK Spvgg. Herten nicht starten können. Das 2:1 hat Auswirkung auf die Tabelle: Die Klebeck-Elf rückt bis auf vier Zähler an Primus VfL Senden heran, bis auf drei an den FC Oeding. Den Grundstein zum Sieg legten die Hertenerinnen bereits im Winter. „Wir haben über den Winter ein neues System einstudiert“, erklärt Spielertrainerin Daniela Klebeck.

Auf dem Feld sahen die treuen Zuschauer prompt einen Unterschied. Die Gastgeberinnen ließen sich bei gegnerischen Ballbesitz etwas tiefer fallen als in der Vorrunde und griffen erst auf Höhe der Mittellinie an. Im Angriff brachte die Umsetzung zwar noch nicht den gewünschten Erfolg, aber dafür konnte man die Einschusschancen der Gäste getrost an einer Hand abzählen.

„Offensiv war es sicherlich noch ausbaufähig. Daran werden wir arbeiten“, verspricht Klebeck, die bei der Führung ausnahmsweise nicht ihre Füße im Spiel hatte. Im Anschluss an einen Eckstoß herrschte Konfusion im Strafraum der Gäste. Einzig Lena Müller behielt im Tohuwabohu die Übersicht und drückte die Kugel zur 1:0-Halbzeitführung über die Linie (26.).

DJK Spvgg. Herten:

Bensch - Gerken (57. Kolberg), Möller, Löken, Klebeck (89. Uslu), Hasler, Rzytki, Lange, Müller, Schmitz (81. Marquardt)

Nach dem Halbzeit-Tee behielt die Klebeck-Elf ihre taktische Grundordnung bei und konnte trotzdem den einen oder andern Nadelstich im Angriff setzen. Klebeck war ihrer Bewacherin entwischt und wurde von Torfrau Elena Raupach von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß versenkte die Torjägerin selbst zum 2:0 (66./FE). Nach dem glücklichen Anschlusstreffer von der Oedingerin Joleen Rüskamp (85.) mussten die Katzenbusch-Damen allerdings kurz zittern, schaukelten den 2:1-Sieg dank einer Parade von Torfrau Anna-Lena Bensch – Neuzugang aus Olfen – über die Ziellinie.

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