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Mit Geschwindigkeit zieht hier SC-Stürmer Amir Kammoun (l.) am Distelner Justin Brough vorbei. Foto: Lechtenböhmer

Fußball

DTSG empfängt zum Derby die Vestia-Reserve

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HERTEN - Derbyzeit in der Kreisliga A 2: Am Sonntag trifft DTSG auf die Reserve des SV Vestia. Vor kniffligen Auswärtsaufgaben stehen der SC Herten und die DJK Spvgg. Herten.

DTSG Herten - SV Vestia II (So., 15)

Beim Gastgeber wäre man bereits über einen Punkt froh. „Die Distelner haben eine spielstarke Truppe. Bei uns hat es viel mit Kondition zu tun, dass wir nach der Pause absacken“, sagt DTSG-Spieler Levent Oral. Er und seine Mitstreiter schaffen es einfach nicht, den Hebel nach der Pause umzulegen. „Bei uns lässt in der zweiten Halbzeit auch die Konzentration nach“, meint Oral.

Immerhin sind die Hausherren personell besser aufgestellt als zuletzt. Kapitän Sadik Tokman hat seinen Urlaub beendet, soll die Abwehr stabilisieren. Und auch Sinan Özen ist wieder an Bord, nachdem er eine sechswöchige Sperre abgebrummt hat.

Das 3:2 zuletzt gegen Borussia Ahsen hat die Vestia-Reserve beflügelt. Allerdings brechen mit Finn Kolk (verletzt), Adam Smietana (Arbeit) und Simon Triefenbach (gesperrt) drei Innenverteidiger weg. „Da müssen wir unsere Abwehr ein wenig umbauen“, meint Marco Magga, der für Marvin Zeschan (Urlaub) zwischen den Pfosten stehen wird. Zudem nicht an Bord ist Daniel Gerlach (Rippenprellung). DTSG sei keinesfalls zu unterschätzen. „Die haben schon gute Einzelspieler“, sagt Magga. „Wenn wir einen Punkt mitnehmen können, ist alles gut“, sagt Trainer Christian Zimmermann.

SW Meckinghoven - SC Herten (So., 15)

Mit zwei Zählern aus vier Spielen stehen die Berglöwen schon leicht unter Druck. „Wir fahren nach Datteln, um nicht zu verlieren“, sagt SC-Trainer Torsten Welke. Im Vergleich zum 0:2 gegen den SV Hochlar will er die Spielanlage eventuell offensiver gestalten. Auch, weil die Hertener eine gravierende Abschluss-Schwäche haben. „Vielleicht platzt in Meckinghoven der Knoten. Gegen alle Gegner haben wir bislang gut mitgespielt“, sagt Welke. Hinter den Einsätzen von Amir Kammoun und Sven Fortnagel stehen noch Fragezeichen. Definitiv dabei ist Stürmer Andrew Appiah Agyei.

SuS Concordia Flaesheim - DJK Spvgg. (So., 15)

„Wir fahren da hin, um etwas mitzunehmen“, sagt DJK-Trainer Sascha Vitolins. Wohl weiß er aber auch, dass die Flaesheimer zu Recht weit oben stehen. „Im vorderen Bereich haben sie gefährliche Spieler“, weiß Vitolins. Concordia-Stürmer Boris Lionti hat allein mit sechs Treffern genauso viele Tore erzielt wie die komplette Hertener Mannschaft. Personell sieht’s bei den Gästen gut aus. Alper Gülser fehlt zwar wegen einer Sperre, dafür stoßen im Vergleich zur Vorwoche Stürmer Raphael Tobola und Verteidiger Niklas Martin zur Mannschaft.

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