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Schulter an Schulter im Zweikampf: DTSG-Verteidiger Volkan Gökkaya (l.) und SC-Stürmer Sascha Uhle. Foto: Michael Steyski

Fußball

DTSG empfängt DJK Spvgg. zum Kreisliga-A-Derby - Handt wechselt in den Katzenbusch

HERTEN - Praktisch zum Ablösespiel für Nico Handt läuft am Sonntag die DJK Spvgg. zum Kreisliga-A-Derby beim designierten Absteiger DTSG auf.

SV Vestia II - GW Erkenschwick (So., 13)

Christian Zimmermann und die von ihm trainierte Vestia-Reserve empfangen morgen GW Erkenschwick. Die Distelner feierten am letzten Sonntag einen 5:3-Sieg beim TuS Henrichenburg und konnten sich somit auf Platz zwölf nach vorne schieben. Gegen GW Erkenschwick sollen nun bestenfalls die nächsten Punkte folgen. Das Hinspiel gegen den aktuellen Tabellenelften gewann die Zimmermann-Elf jedenfalls mit 2:0. Doch auch die Oer-Erkenschwicker befinden sich im Aufwärtstrend, die DTSG Herten wurde am vergangenen Wochenende mit 7:0 von den Grün-Weißen zerlegt.

Teutonia SuS Waltrop - SC Herten (So., 15)

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. An diesem Sprichwort orientiert sich Sebastian Klandt, der Trainer des SC Herten. Sein Team muss am Sonntag zum Tabellenführer nach Waltrop. „Vom Papier her trifft die beste Defensive auf den schlechtesten Sturm“, sagt Klandt. Für den Übungsleiter zählt im Saisonendspurt jeder Punkt.

„Wir müssen gegen Waltrop gut verteidigen und dürfen keine Chancen zulassen. Die Null muss lange stehen, dann bekommen wir in der letzten Viertelstunde vielleicht die Möglichkeit, ein Tor zu erzielen. Dass wir gegen eine Mannschaft wie Waltrop keine fünf bis sechs Hochkaräter bekommen werden, ist mir klar“, so Klandt. Vier bis sechs Punkte sollten es seiner Meinung nach in den letzten Spielen schon sein: „Dann haben wir noch eine Chance auf Platz zwölf.“

DTSG Herten - DJK Spvgg. (So., 15) 

Den Kampf um den Klassenerhalt aufgegeben hat unterdessen die DTSG Herten. Für das Team von Trainer Serkan Sahin geht es nur noch darum, die Šaison vernünftig zu Ende zu spielen. „Wir wollen gucken, was möglich ist. Ein Derby ist immer etwas Besonderes“, so der Übungsleiter. Etwas Besonderes wird dieses Spiel auch für DTSG-Akteur Nico Handt. Der 26-jährige Verteidiger wird die DTSG in diesem Sommer verlassen - in Richtung Katzenbusch.

DJK-Trainer Sascha Vitolins zum Transfer: „Wir wollten Nico unbedingt haben und haben deshalb die Gespräche mit ihm aufgenommen. Er wollte dann etwas Bedenkzeit haben, um noch einmal mit der DTSG zu sprechen. Letztlich bin ich aber einfach glücklich, dass der Wechsel klappt.“ Auch der Coach der DJK Spvgg. weiß, dass im Derby die tabellarischen Vorzeichen egal sind. „Es wird ein Kampfspiel. Wir müssen gut in die Zweikämpfe kommen und uns die Chancen hart erarbeiten“, so der Trainer.

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