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Fällt am Sonntag aus bei der DJK Spvgg. Herten: Angreifer Raphael Tobola, hier vor dem Rekener Keeper Michael Strzys. Foto: Michael Steyski

Fußball

DTSG fordert im Kellerderby den SC Herten heraus

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HERTEN - Am Sonntag geht's im Lokalduell der Kreisliga A 2 zwischen DTSG und SC Herten nicht nur ums Prestige. Beide Kellerkinder brauchen dringend Punkte.

SV Vestia II - FC 96 RE (So., 13)

Den Spieltag eröffnet die Vestia-Reserve gegen den starken Aufsteiger aus Recklinghausen, der sich als Dritter in der Spitzengruppe eingenistet hat. Distelns Trainer Christian Zimmermann hofft, dass seine Schützlinge endlich wieder punkten können.

SV Herta RE - DJK Spvgg. (So., 15)

Die sieben ist bekanntlich eine Glückszahl. Aber ob DJK-Trainer Sascha Vitolins über eine weitere Punkteteilung – es wäre am neunten Spieltag bereits Nummer sieben – erfreut wäre? „Wir fahren dort hin, um drei Punkte mitzunehmen“, sagt Vitolins. So eine Unentschieden-Serie ist ihm auch noch nicht untergekommen. „Und ich bin schon eine Weile im Fußball dabei“, sagt Vitolins.

Immerhin: Die Moral bei den Hertenern stimmt. „Wie wir zuletzt aus dem 0:2 in Hochlar ein 2:2 gemacht haben, stimmt mich optimistisch“, sagt der Trainer. Zumal er am Sonntag den gleichen Kader wie vom Hochlar-Spiel zur Verfügung hat. Eventuell stößt noch Raphael Tobola (Arbeit?) hinzu.

DTSG Herten - SC Herten (So., 15)

Für beide Mannschaften geht es ganz klar um den Klassenerhalt. DTSG-Trainer Serkan Sahin hat nach dem Abgang von acht Spielern dabei eine Herkulesaufgabe zu bewältigen. Auf der einen Seite möchte er mit der zweiten Mannschaft in die Kreisliga B aufsteigen, auf der anderen Seite mit der Erstvertretung die Klasse halten. Um den Kader des A-Ligisten zu stärken, füllt er von unten auf. So wie letzte Woche, als Saban Cetin und Yasin Baskurt beim 3:8 beim FC 96 Recklinghausen im Kader standen.

„Für mich ist DTSG eine kleine Wundertüte“, sagt SC-Trainer Sebastian Klandt. Mit Cetin, Baskurt oder Nico Handt hätte der Gegner gestandene Kreisliga-A-Spieler. „Sie haben aber auch an Qualität verloren“, sagt Klandt. Er kennt seinen Trainerkollegen Serkan Sahin ganz gut, spielten die Zwei doch vor 15 Jahren gemeinsam beim TSV Marl-Hüls in der Bezirksliga. „Serkan ist noch genauso drahtig wie vor 15 Jahren“, verteilt Klandt ein Lob an den DTSG-Trainer, der teilweise selber noch spielt.

Ganz klar: Die Berglöwen wollen hinten gut stehen, aber nicht zu tief. „Und nach vorne wollen wir Nadelstiche setzen. Die Zeit ist reif für den ersten Saisonsieg“, sagt Klandt. dazu müssen die SC-Stürmer effektiver in der Chancenverwertung sein. Immerhin kehren Sascha Uhle und Andi Jokhaji zurück. Eventuell stoßen auch Timo Ratajzak und Patrick Gandyra zum Kader. Dafür fallen wohl Pascal Schäfer, Tobi Klopp, Torwart Jonas Fischer und Konstantin Prilop aus.

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