Fußball

DTSG und SC Herten hoffen auf ersten Saisonsieg

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HERTEN - Für die vier Hertener A-Kreisligisten stehen am Sonntag durchaus schon richtungsweisende Partien an, auch wenn die Saison noch jung ist.

SV Vestia II - Borussia Ahsen (So., 13)

Beide Vertretungen sind eher schleppend gestartet. „Die Borussen haben aber eine eingespielte Truppe“, warnt Vestia-Spieler Dominik Zollhofer. Dennoch würden die Gastgeber daheim immer auf Sieg spielen, egal wie der Gegner heißt. Zollhofer weiß aber auch: „Verlieren wir, sind wir erst einmal unten drin. Im Falle eines Sieges wäre es mit sechs Punkten in Ordnung.“

Personell steht hinter den Einsätzen einiger Ü-30-Spieler noch Fragezeichen. Da Torwart Marvin Zeschan im Urlaub weilt, wird Marc Mahlmeister, Torwart aus dem Bezirksliga-Kader, zwischen den Pfosten stehen.

SC Herten - SV Hochlar 28 (So., 15)

Gute Defensive trifft auf gute Offensive. „Wir spielen halt das, was wir können. Und das ist Verteidigen“, sagt SC-Trainer Torsten Welke. Das hätte zuletzt bei Genclikspor Recklinghausen gut geklappt, ja, bis der Gegner kurz vor Ende noch das goldene Tor erzielte. „Hochlar ist nicht schlechter als Genclikspor“, betont Trainer Welke. Dem Gast wollen die Berglöwen mit gezielter Offensive begegnen. „Wir werden garantiert nicht darauf warten, in der 85. Minute das 0:1 zu bekommen“, sagt Welke.

Das klare Ziel der Hertener: den ersten Saisonsieg einfahren. Zwar fällt Angreifer Andrew Appiah Agyei (Arbeit) aus, dafür stößt Mittelfeldspieler Konstantin Prilop nach überstandener Kopfverletzung wieder zum Kader. Zudem seien einige SC-Spieler leicht angeschlagen.

DTSG - SuS Concordia Flaesheim (So., 15)

DTSG-Spieler Levent Oral erwartet mit seiner Truppe „eine wahre Wundertüte“. „In der letzten Saison waren die Flaesheimer noch in der anderen Gruppe, wir kennen sie nicht“, sagt Oral. Er selbst spielt nicht mehr im vorderen Bereich, sondern hinten rechts. Auch, um das Augenmerk vermehrt auf die Abwehr zu legen. „Im Angriff müssen wir uns keine Sorgen machen. Wir kassieren aber immer noch blöde Gegentore. Deswegen ist das A und O, die Abwehr zu stabilisieren“, sagt Oral. Personell sind die Gastgeber gut aufgestellt. Bis auf Kapitän Sadik Tokman (Urlaub) kann Trainer Adem Gök praktisch aus dem Vollen schöpfen.

GW Erkenschwick - DJK Spvgg. (So., 15)

Sieben Punkte hätte der Hertener Trainer Sascha Vitolins gerne aus den ersten drei Spielen gehabt, fünf sind es geworden. Um weiter oben mitzumischen, müssen die Gäste am Nußbaumweg dreifach punkten. Die mit Ambitionen gestarteten Stimbergstädter legten mit nur einem Punkt einen Fehlstart hin, stehen somit gehörig unter Druck. Allerdings können die Hertener wieder nicht in Bestbesetzung auflaufen. Altherren-Spieler Michael Bärwolf wird erneut aushelfen. "Wir können halt nicht viel von der Bank nachlegen", sagt Vitolins. Und schätzt: "Es wird ein enges Spiel. Da werden wohl Kleinigkeiten entscheiden."

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