Fußball

DTSG richtet Hallen-Stadtmeisterschaft der Senioren aus

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HERTEN - Am zweiten Weihnachtstag ist es wieder so weit: Unter der Regie der DTSG läuft ab 13 Uhr in der Sporthalle der rosa-Parks-Schule die Hallen-Stadtmeisterschaft der Senioren.

Titelverteidiger ist der SV Vestia. Da die beiden Trainer der Erstvertretung – Roman Stöckl und Adi Cetera – keine Freunde von Hallenfußball sind, darf Steven Gbur an der Seitenlinie die Kommandos geben. Bereits im letzten Jahr stand Gbur, Co-Trainer der Vestia-Reserve, in der Verantwortung – und holte gleich den Titel.

„Natürlich würde ich mich freuen, wenn wir wieder Meister werden“, sagt Gbur. Dazu wird er zwölf Spieler nominieren, davon zwei Torhüter. Im Tor stehen Jonas Weeke aus der „Ersten“ sowie A-Jugend-Keeper Justin Krystek. Mark Mahlmeister aus dem Bezirksliga-Kader verzichtet auf einen Hallen-Einsatz. „Wir werden viel junges Gemüse dabei haben“, sagt Gbur. Philip Umierski mit 24 Jahren und Kevin Kenzlers mit 25 Jahren werden die „Opis“ der Truppe sein. „Wir haben ja nur noch sieben Mannschaften in Herten. Der Modus Jeder gegen Jeden wäre doof, weil dann ein richtiges Endspiel fehlt“, sagt Gbur.

Vielleicht entpuppt sich der SV Westerholt als Geheimfavorit? Der B-Ligist – wird von Christoph Woischny betreut – hat im letzten Jahr immerhin BWW Langenbochum geschlagen, spielte eine gute Hinrunde, liegt auf dem vierten Platz.

Das Ziel des A-Ligisten SC Herten ist das Halbfinale. „Natürlich wollen wir uns bestmöglich verkaufen. Viel wichtiger ist aber, dass sich kein Spieler verletzt“, sagt Trainer Sebastian Klandt mit Blick auf die Rückrunde. Bekanntlich schwenken die Berglöwen die Rote Laterne, wollen mit aller Macht den Abstieg verhindern. Immerhin konnte die SC-Truppe im Vorfeld einmal in der Feigehalle trainieren. „Wir haben zwar keine klassische Hallenmannschaft, ein paar gute Jungs sind aber dabei“, sagt Klandt. Das Trainer-Zepter in der Halle reicht Klandt an Marcel Nitschmann weiter.

Ausrichter DTSG wird eine gemischte Truppe aus Erst- und Zweitvertretung ins Rennen schicken. „Bei der kurzen Spieldauer kann jeder auch jeden schlagen. Bei uns geht das nur über Kampf“, sagt Trainer Serkan Sahin. Für ihn ist das Auftreten des Vereins wichtig. Vorkommnisse wie bei den Feld-Stadtmeisterschaften im Sommer mit Polizei-Einsatz soll es keinesfalls geben. „Wenn es so einen Vorfall gibt, höre ich sofort auf“, sagt Sahin. Der Verein hat extra fünf Ordner besorgt, die im Bedarfsfall für Ruhe sorgen sollen.

DJK Spvgg. visiert Halbfinale an

Zumindest das Halbfinale soll es werden bei der DJK Spvgg. „Wenn wir schon teilnehmen, dann wollen wir auch gewinnen. Wir nehmen die Sache ernst“, sagt DJK-Trainer Sascha Vitolins. Und fügt hinzu: „Bei der kurzen Spieldauer ist in der Halle alles möglich.“

Ohne das Trainer-Duo Mirko Talaga/Pierre Bendig tritt Bezirksligist BWW Langenbochum an. Verantwortlich wird Dirk Kiefert zeichnen. Wobei: Die Blau-Weißen bieten acht Feldspieler auf, die selbstständig wechseln. Im Tor steht A-Jugendkeeper Malte Gottschlich. „Ich denke, wir haben eine stärkere Hallenmannschaft als letztes Jahr am Start“, sagt Talaga.

Nach den Vorkommnissen bei den Feld-Stadtmeisterschaften hatte der SuS Bertlich überlegt, ob der Verein in der Halle antritt. „Wir laufen definitiv auf im Sinne des Sports“, meint SuS-Betreuer Thomas Droste. Zehn Spieler werden die Bertlicher mitnehmen. Droste selbst rechnet sich nicht viel aus. „Mal schauen, wie weit wir kommen. Wir wollen uns vernünftig präsentieren, auch was das Fair Play angeht. Sang- und klanglos unterzugehen wie im letzten Jahr muss nicht sein“, sagt Droste.

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