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Einen Tick zu spät kommt hier SC-Verteidiger Pascal Schäfer (M.) gegen den Flaesheimer Stürmer Luca Krause. Foto: Lechtenböhmer

Fußball

SC Herten gibt 3:0-Führung noch aus den Händen

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PASCHENBERG - Das ist bitter: Da führt A-Ligist SC Herten gegen den SuS Concordia Flaesheim bereits mit 3:0, steht am Ende aber beim 3:4 (2:0) mit leeren Händen da.

„Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Das ist unfassbar. Völlig unbegreiflich“, versuchte es SC-Trainer Marcel Nitschmann nach dem Spiel in Worte zu fassen. Trainerkollege Sebastian Klandt war mit seiner Aufarbeitung da schon einen Schritt weiter. „Wir konnten personell nicht mehr nachlegen. Teilweise waren einige Spieler körperlich auch am Ende“, resümiert Klandt, der seiner Mannschaft eine sehr gute erste Hälfte bescheinigte. „Wir haben wirklich eine sehr gute erste Halbzeit gespielt“, lobt Klandt seine Mannschaft, die auch auf ein dutzend Spieler verzichten musste.

Nach zehn eher zittrigen Anfangsminuten übernahmen die Berglöwen am Paschenberg langsam aber sicher das Kommando. Stefan Grabowski brachte die Hausherren nach 17 Minuten mit 1:0 in Führung. Kurz vor der Pause schlug Grabowski ein zweites Mal zu. Christian Bazovicar hatte aus 20 Metern abgezogen. SC-Stürmer Grabowski fälschte den Ball gekonnt ins Netz ab und sorgte so für die 2:0-Halbzeitführung der Hausherren (42.).

Alex Kober erhöht auf 3:0

Nach dem Wechsel ließen die Hertener gleich das 3:0 folgen. Kevin Langowicz bediente Alexander Kober, der aus kurzer Distanz unbedrängt einschob (49.). Soweit so gut. Danach bauten die Gastgeber sukzessive ab. „Wir haben 20 Minuten um Tore gebettelt, weil wir einfach zu tief standen“, ärgert sich Klandt über das Abwehrverhalten seiner Truppe.

SC Herten:

Fischer – Hohmann, Jokhaji, Kober, Schreckenberg, Grabowski (85. Chilla), Langowicz, Bazovicar, Uhle, Kaszubski, Schäfer (83. Mende)

Diese überließ den Gästen das Zepter. Tim Bonka verkürzte zunächst per Kopf auf 1:3 (71.) und läutete damit die Sturm- und Drangphase der nun deutlich aktiveren Flaesheimer ein. Boris Lionti (72.) und Thomas Fritzsche (75.) machten aus dem Rückstand binnen drei Minuten ein Remis. In der Nachspielzeit traf Bonka noch zum 4:3 (90. +1) - kurz danach war Feierabend.

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