Fußball

SC Herten unterliegt in Vinnum mit 1:2

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PASCHENBERG - Es bleibt dabei: Nach dem 1:2 (0:0) in Vinnum schwenkt A-Ligist SC Herten weiter die Rote Laterne.

Es war das Spiel eins nachdem Trainer Torsten Welke, seinen Posten nach 6 Jahren niederlegte. Und es lief richtig bitter. Es war bereits die dritte Minute der Nachspielzeit, als ein Vinnumer Eckball von rechts hoch in den SC-Strafraum segelte. Westfalia-Stürmer Juri Lebsack segelte heran, nickte die Kugel zum umjubelten 2:1 ein. Logisch, dass die Gäste auf der anderen Seite völlig geknickt waren. „Ein Punkt wäre für uns heute das Minimum gewesen. Aber wenn Du unten drinstehst, fehlt Dir das Glück“, meinte Interimstrainer Sebastian Klandt.

Dieser appellierte vor der Partie an die Hertener, dass sie nun gefordert seien. „Viel taktisch geändert haben wir gegenüber Torsten Welke nicht. Ich bin dankbar dafür, was Torsten in den sechs Jahren beim SC geleistet hat“, sagte Klandt. Im ersten Abschnitt hatten die Gäste alles im Griff. Zwar hatten die Vinnumer mehr Ballbesitz, in den gegnerischen Strafraum kamen sie nicht. Die Berglöwen besaßen eine gute Chance. Nach einem Freistoß scheiterte Amir Kammoun per Kopf an Torwart Jan-Patrick Roser (15.) – 0:0 beim Wechsel.

SC Herten:

Fischer - Uhle, Jokhaji, Kober, Bosnjak, Appiah Agyei, Kammoun, Bazovicar, Kaszubski, Bednarczyk, Schreckenberg (84. Prilop)

In Abschnitt zwei gingen die Hausherren in Führung. Fatih Gengiz verwandelte einen berechtigten Foulelfmeter zum 1:0 (66.). Doch schaffte die SC-Elf den Ausgleich, Alex Kober staubte zum 1:1 ab (80.). Fast wäre es beim Remis geblieben, aber in der Nachspielzeit schlugen die Vinnumer doch noch zu, bejubelten den Treffer zum 2:1.

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