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SC-Verteidiger Matthias Hohman (l.) klärt hier gegen 96-Stürmer Maximilian Wilk. Foto: Lechtenböhmer

Fußball

SC Herten verliert Heimspiel unglücklich mit 1:2

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PASCHENBERG - Es riecht nach Saisonverlängerung beim A-Ligisten SC Herten. Nach dem 1:2 (0:1) gegen den FC 96 Recklinghausen muss der Drittletzte wohl in die Abstiegs-Relegation.

„Wir haben uns im Prinzip selbst geschlagen“, ärgert sich SC-Trainer Marcel Nitschmann, der seiner gut aufspielenden Mannschaft keinerlei Vorwürfe machen konnte. „Spielerisch war es das mit beste Saisonspiel“, findet Nitschmann. Lediglich die Abschlussschwäche wurde den Berglöwen gegen die Recklinghäuser zum Verhängnis. In der Anfangsphase übernahmen die Berglöwen gleich das Heft des Handels in die Hand.

„In den ersten 25 Minuten waren wir wirklich gut am Drücker“, erzählt Nitschmann, der kurz vor der Pause eine kurze Schwächeperiode seiner Mannschaft ausmachte. „In der letzten Viertelstunde hat 96 ordentlich Druck gemacht“, lobt Nitschmann den Tabellenvierten aus der Kreisstadt. Zur Pause blieb es beim torlosen 0:0.

Grabowski-Tor wegen Abseits nicht gegeben

Nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren gleich wieder am Zug. Andre Jokhaji tankte sich bis zur Grundlinie durch, bediente Stefan Grabowski, der aus kurzer Distanz zum 1:0 traf (56.). Die Freude war allerdings nur von kurzer Dauer. Schiedsrichter Bruno Krause will Grabowski beim Zuspiel in der verbotenen Zone gesehen haben. „Das war nie und nimmer Abseits. Wenn ich den Ball von der Grundlinie zurückspiele, kann man gar nicht im Abseits stehen“, ärgert sich Nitschmann.

SC Herten:

Fischer – Napierla, Ratajczak, Jokhaji, Bosnjak (72. Kober), Grabowski, Hohmann, Langowicz, Bazovicar (87. Lütkemeier), Uhle, Fortnagel (85. Bolz)

Es kam, wie es kommen musste. Nach einem langen Ball rutschte SC-Verteidiger Mathias Hohmann der Ball über den Schlappen und schlug unhaltbar im Kasten von Jonas Fischer ein zum 0:1 (61.). Der eingewechselte Alexander Kober brachte die Berglöwen sechs Minuten nach seiner Hereinnahme zurück ins Spiel – 1:1 (78.). Den Schlussakkord spielten aber die Gäste. Nach einem bösen Stellungsfehler von Sven Fortnagel traf Christian Johns zum 1:2-Endstand (83.).

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