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Trainer Sebastian Klandt (r.) verschwendet keine Gedanken an einen möglichen Abstieg des SC Herten, trotz einer Relegation gegen Fenerbahce Ist. Marl.

Fußball

SC Herten verschafft sich gute Ausgangslage mit dem 1:1

PASCHENBERG - Mit einer guten Ausgangslage gehen die Fußballer des SC Herten am Sonntag um 15 Uhr auf eigener Anlage in ihr zweites Relegationsspiel. Nach dem 1:1 bei Fenerbahce Istanbul Marl würde bereits ein 0:0 zum Klassenerhalt reichen.

„Wir werden aber nicht auf 0:0 spielen. Das eine oder andere werden wir noch umstellen“, sagt SC-Trainer Sebastian Klandt. zwar fehlt Andrew Appiah Agyei (Arbeit), dafür ist Tobi Milek wieder an Bord. Eventuell stößt Urlauber Kevin Langowicz noch hinzu.

In Marl begannen beide Mannschaften verhalten, sodass zu Beginn kaum Tormöglichkeiten zu sehen waren. Nach einer Viertelstunde musste Feners Schlussmann Aydin Develi erstmals eingreifen. Er entschärfte einen Schuss von Sascha Sebastian Uhle aus halblinker Position.

Ermisch klärt gegen Inam

Die Mannschaft von Spielertrainer Ilker Ciloglu hatte mehr Ballbesitz, kam allerdings zunächst nicht ins letzte Drittel. Erst nach einer halben Stunde gelangen den Hausherren viel mehr Offensivaktionen. Datko Dujakovic vergab aus 16 Metern (30.) und kurz darauf lief Oguzhan Inam völlig frei auf Hertens Schlussmann Leon Ermisch zu. Inam verstolperte jedoch den Ball, Ermisch konnte klären (31.). Die größte Möglichkeit hatte aber Suat Acar, welcher aus rund zehn Metern frei zum Schuss kommt, den Ball aber weit über das Hertener Gehäuse schoss (36.).

Mit einem 0:0 ging es in die Pause. Fener startete in den zweiten Durchgang extrem offensivhungrig. Der Mut wurde belohnt. Nach einem Zuspiel von Oguzhan Inam war Suat Acar frei vorm Tor und schob den Ball mithilfe des Innenpfostens ins Tor (50.). Die Freude über den Führungstreffer hielt allerdings nicht allzu lange an. Die Berglöwen schlugen schnell zurück. Dem Tor von Stefan Grabowski ging eine überragende Einzelleistung von Andrew Appiah Agyei zuvor, welcher fast die komplette Hintermannschaft von Fener stehen ließ und dann Grabowski bediente (60.).

SC Herten:

Ermisch - Klopp, Napierala, Jokhaji, Bosnjak, Grabowski (70. Schreckenberg), Appiah Agyei, Bazovicar, Uhle (79. Kober), Fortnagel, Kaszubski (55. Hohmann)

Die Schlussphase bot viel Spannung. Zunächst vergab der eingewechselte Kenan Albas eine gute Einschussmöglichkeit aus zwölf Metern (84.), ehe Hertens Tobias Klopp mit einem Sonntagsschuss aus 25 Metern an der Latte scheiterte (89.). In der Nachspielzeit wurde Hertens Innenverteidiger Stefan Napierala zur wichtigen Figur, als er einen Schuss von Kenan Albas per Kopf von der Linie kratzte (91.).

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