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Mit Haken und Ösen bekämpfen sich hier der Hertener Dominik Lütkemeier (l.) und sein Gegenspieler Bilal Kuzucu . Foto: Michael Steyski

Fußball

SC Herten verschenkt beim 2:2 zwei Zähler

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PASCHENBERG - Das ist bitter: Da hatte A-Ligist SC Herten im Kellerduell gegen den FC Leusberg drei Zähler vor Augen - und musste sich am Ende mit einem 2:2 (0:1) begnügen.

Wobei die Hausherren schlecht in die Partie kamen. „Die ersten 25 Minuten waren Tinnef“, meint SC-Trainer Sebastian Klandt. In diese Phase fiel auch das 1:0 der Leusberger – per Elfmeter. „Es war unglücklich. Sven Fortnagel kann sich nicht in Luft auflösen“, sagt Klandt, nachdem sich ein FC-Stürmer im SC-Strafraum halb um Fortnagel gedreht hatte und fiel. Den Strafstoß verwandelte Mesut Aktas (19.).

Die Hertener krempelten die Ärmel hoch, wollten bis zur Pause das 1:1 schaffen. Doch Amir Kammoun scheiterte je einmal per Kopf und aus kurzer Distanz. Zudem traf Patrick Gandyra eine Schäfer-Hereingabe wenige Meter vor dem Tor nicht richtig – 0:1 zur Pause. Zuvor gab’s eine Schrecksekunde: Dem SC-Verteidiger Nils Bednarczyk fiel ein Gegenspieler aufs Bein. Mit Verdacht auf Bänderriss ging’s für Bednarczyk ins Krankenhaus.

Nach dem Wechsel machte die SC-Elf Dampf. Pech hatte Kammoun, dessen Schuss aus zehn Metern noch von einem Leusberger Bein geblockt wurde (54.). Dann kam das Glück des Tüchtigen dazu. Einen Jokhaji-Freistoß von links verlängerte ein Leusberger genau vor die Füße von Tobias Klopp, der aus fünf Metern mühelos zum 1:1 traf (64.). Kurz danach hatte Gandyra die Möglichkeit zum 2:1, als er eine Bazovicar-Ecke volley nahm, aber übers Tor drosch (67.). Auf der anderen Seite waren die Gäste mit Standards gefährlich. Einen Stalka-Freistoß boxte Keeper Jonas Fischer aus dem bedrohten Ecke, klärte auch den Nachschuss (79.).

SC Herten:

Fischer - Ratajczak, Klopp, Bednarczyk (44. Homann), Jokhaji, Bosnjak, Kammoun, Bazovicar (68. Lütkemeier), Schäfer (46. Appiah Agyei), Gandyra, Fortnagel

Es lief bereits die Nachspielzeit, als Andrew Appiah Agyei über links einen Konter fuhr, quer zu Dominik Lütkemeier passte. Und „Lütte“ setzte den Ball aus 14 Metern vorbei an Keeper Dean Altenburg ins Netz zum 2:1 (90.+2). Die Leusberger warfen alles nach vorne. Und bekamen einen Freistoß. Den semmelte Stalka in die Mauer. Doch brachten die Leusberger den Abpraller in den Strafraum. Das Leder kam zu Stalka, der aus zehn Metern flach zum 2:2 traf (90.+5).

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