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Nick Minert von der DJK Spvgg. scheitert hier am Torwart des SV Hochlar 28. Foto: Lechtenböhmer

Fußball

Hertener A-Kreisligisten können nicht gewinnen

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HERTEN - Die vier Hertener A-Kreisligisten kommen nicht voran. Sowohl der SV Vestia II (1:2 in Leusberg) und DTSG (1:3 bei Teutonia SuS Waltrop) gingen leer aus. Mit Punkteteilungen mussten sich die DJK Spvgg. (0:0 gegen den SV Hochlar 28) und der SC Herten (1:1 gegen Westfalia Vinnum) anfreunden.

DJK Spvgg. Herten - SV Hochlar 28 0:0

Der Punktgewinn im Heimspiel gegen den SV Hochlar 28 rückte für DJK-Übungsleiter Sascha Vitolins völlig in den Hintergrund. Mit Felix Richter und Philipp Eilert verletzten sich gleich zwei Leistungsträger. Abwehrmann Richter verletzte sich ohne Fremdeinwirkung. „Ich gehe von einem Faserriss aus“, vermutet Vitolins. Stürmer Philipp Eilert erwischte es dagegen bedeutend schlimmer. Hochlars Kapitän Ott grätschte dem DJK-Stürmer von hinten in die Beine, ohne die Chance auf den Ball zu haben. Dafür sah der Recklinghäuser folgerichtig die Rote Karte (58.).

Zuvor waren die Hausherren die spielbestimmende Mannschaft und hatten auch die größeren Spielanteile. Die Chancenverwertung ließ allerdings zu wünschen übrig. DJK Spvgg.:Stifter – Günther, Strasser, Stahl, Akcapinar, Bergmannshoff, Minert, Portmann, Richter (57. Chamba), A. Eilert (73. Tobola), P. Eilert (59. Gülser)

SC Herten - Westfalia Vinnum 1:1

Der SC Herten sammelt im Tabellenkeller weiter Punkt und bleibt der Devise von Trainer Sebastian Klandt treu. Es hätten aber auch durchaus drei Zähler auf das Punktekonto der Berglöwen wandern können. Dafür gingen die Gastgeber allerdings zu schluderig mit ihren Torchancen um. Der SC Herten machte in der Defensive einen hervorragenden Job und ließ im ersten Durchgang keinen einzigen Schuss der Gäste zu. Offensiv setzte die Klandt-Elf den einen oder anderen Nadelstich. Wie in Minute 45, als sich Sascha Uhle aus der eigenen Hälfte heraus auf dem Weg zum Vinnum-Gehäuse machte. Auf dem Weg dorthin ließ er sämtliche Gegenspieler stehen und markierte die Pausenführung.

Nach dem Wechsel waren die Hausherren weiterhin die tonangebende Mannschaft, kassierten aber aus dem Nichts den Ausgleich. Stefan Chilla hielt seinen Gegenspieler im Strafraum fest. Klare Sache – Schiedsrichter Hans-Dieter Schnell zeigte direkt auf den Punkt. Daniel Wessels trat an und brachte das Spielgerät sicher im Kasten unter – 1:1 (55.). In einer hektischen Schlussphase sah Hertens Sascha Uhle nach einem wiederholten Foulspiel zunächst die Gelb-Rote-Karte (86.). Die Unterzahlsituation dauerte allerdings nur 60 Sekunden. Vinnums Yusuf Demir geriet zunächst verbal mit Amir Kammoun aneinander, verpasste dem SC-Mittelfeldmann kurz darauf einen Schlag ins Gesicht und sah folgerichtig Rot (87.). SC Herten:Fischer – Chilla (62. Gandyra), Bednarczyk, Ratajczak, Milek (69. Langowicz), Bosnjak, Grabowski (82. Appiah), Kammoun, Bazovicar, Uhle, Fortnagel

FC Leusberg - SV Vestia Disteln II 2:1

Als sich viele bereits auf eine Punkteteilung eingestellt hatten, zog Emre Güler von der Strafraumgrenze ab und traf die Gäste aus der Nachbarstadt bis ins Mark – 2:1 (90.+2). Schiedsrichter Keskin Hamza (Datteln) beendete wenig später das Kellerduell. „Das ist ganz bitter“, befand Zimmermann hinterher. „Das Tor fiel aus dem Nichts. Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen. Leusberg hatte in der ersten Halbzeit die besseren Chancen, wir aber in der zweiten.“

Der FCL startete druckvoll in die Partie. In die Karten spielte den Fußballern aus dem Recklinghäuser Süden ein optimaler Beginn. Hami Azak spielte den Ball zu Emre Güler, der direkt abzog und zum 1:0 traf (6.). Die Gäste fanden danach besser ins Spiel. Nach Foul an Julian Höbrink entschied Hamza auf Elfmeter, den Sammy Katnik sicher zum 1:1 verwandelte (30.). In der zweiten Halbzeit spielten sich beide Teams Möglichkeiten heraus, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Doch nur Güler nutzte seine. SV Vestia II:Magga - Rühl, Falkenhahn, Bartsch, Lütkemeier, Makowski, Reimann (60. Kus), Gerlach (48. Smietana), Höbrink, Katnik, Kolk

Teutonia SuS Waltrop - DTSG Herten 3:1

Bereits in der dritten hatte Sinan Özen mit einem herrlichen Schuss aus 20 Metern die 1:0-Führung der Gäste erzielt. Zwar hatten die Waltroper meist den Ball, doch gefährlich wurde in der ersten Halbzeit vor allen Dingen die DTSG mit ihren Kontern. Özen hatte noch zweimal eingenetzt (14./16.) doch beide Treffer zählten nicht. Schiri Thomas Wünnemann (Marl) hatte ein Foul und eine Abseitsstellung gesehen.

Gefahr strahlte der Tabellenführer nur zweimal aus. Doch einmal verfehlte Luca Gennermann das Ziel (38.), und dann wurde sein Schuss zur Ecke abgewehrt (39.). Wie aus dem Nichts fiel dann doch noch vor der Pause der Ausgleich. Ali Caliskan zirkelte einen Freistoß um die Mauer herum und Keeper Ferhat Korkmaz sah zu, wie das Leder ins Netz flatterte (42.).

Auch nach der Pause drohte von den Waltropern nur selten Gefahr. Als dann allerdings Hertens Bester, Sinan Özen, nach einem Foul von Ali Öztürk mit dem Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Feld musste (72.), hatte die DTSG nichts mehr zuzusetzen. Erst danach fielen die Tore von Niko Poslednik (79.) und Luca Gennermann (82.) zum 3:1-Endstand. DTSG:Korkmaz – Sahin, Handt, Özdemir, Özen, U. Gökkaya, Demir, Türkmen, V. Gökkaya, H. Telli, M. Telli

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