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Kehrt am Sonntag wieder in den Kader: Vestia-Stürmer Sammy Katnik (l.). Foto: Michael Steyski

Fußball

Knoten platzt bei DTSG - erster Saisonsieg glückt mit 2:0 gegen den SV Vestia II

LANGENBOCHUM - Dieser Sieg schmeckte für DTSG zuckersüß. Das 2:0 (0:0) gegen die Vestia-Reserve bedeutete nicht nur den Derby-Erfolg, sondern gleichzeitig den ersten Sieg der Saison am fünften Spieltag.

„Endlich!“ gab auch Spielertrainer Levent Oral zu, der mit seinem Treffer zum 2:0 (72.) den ersten Sieg der Saison sicherte. Letztlich waren es hart erkämpfte Zähler in einem hitzigen Derby mit sechs Gelben und einer Roten Karte. Distelns Dominik Zollhofer war der erste, der per direktem Freistoß gefährlich wurde. Keeper Hüseyin Karatas fischte den Ball aus der unteren linken Ecke (22.).

Auf der Gegenseite wurde Oral per Flanke von Samet Civkin bedient. Auch Distelns Keeper Marco Magga war auf dem Posten und parierte zur Ecke (25.). Als es zwei Minuten später Handelfmeter für die DTSG hätte geben müssen, kochten erstmals die Gemüter hoch. Rene Beetz war die Kugel am linken Strafraumeck bei einer Grätsche an die Hand gesprungen. Der Pfiff blieb aus - wie auch die Tore in Durchgang eins.

Halbzeit zwei hingegen war keine zwei Minuten alt, da klingelte es im Kasten der Gäste: Nach einem langen Diagonalball umkurvte Oral Vestia-Keeper Magga und legte zurück auf den mitgelaufenen Ilkay Hatil, der wuchtig ins leere Tor zum umjubelten 1:0 vollendete (47.).

DTSG:

Karatas - Uguz, Ulus (66. Güzel), Kayi, Ceylan, Handt, Hatil (64. Özdemir), Civkin, Oral, Mabrouki (79. Sen), Tokmann SV Vestia II:Magga - Bartsch, Zollhofer, Beetz (34. Thiele), Geimer, Krajewski (70. Woiczech), Raunest, Kus (51. Sari), Katnik, Reimann, Mach Bes. Vorkommnisse: Rote Karte für Sammy Katnik (90.+2) wegen Tätlichkeit Schiedsrichter:Johannes Westermann Zuschauer:75

Und dann kam Oral, der den Ball im gegnerischen Strafraum sicherte, mit einer Drehung um die eigene Achse die Vestia-Defensive verlud und rechts an Magga ins Tor einnetzte – 2:0 (72.). In der Schlussviertelstunde wurde es dann noch ’mal besonders hitzig: Erst verpasste Samet Civkin aus 10 Metern Torentfernung die Vorentscheidung, dann flog Sammy Katnik in der Nachspielzeit nach einer Tätlichkeit mit Rot vom Platz. „Ich habe ihn gar nicht getroffen“, meinte ein wütender Katnik.

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