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Wird gegen Herne bei BW Westfalia Langenbochum schmerzlich vermisst: Urlauber Max Elvermann (r.).

Fußball

Langenbochum fordert Westfalia Herne

HERTEN - Für BW Westfalia Langenbochum ist es der Lohn für eine starke Kreispokal-Saison 2017/18: An diesem Donnerstag ist der Bezirksligist in der ersten Runden des Westfalenpokals am Ball. Kein geringerer als Oberligist Westfalia Herne ist dazu im Sportzentrum Herten-Nord zu Gast. Anstoß: 18.15 Uhr.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Natürlich hofft Mirko Talaga, Trainer des Bezirksligisten BWW Langenbochum, dass der heutige Gegner im Westfalenpokal – Oberligist SC Westfalia Herne – seine Truppe auf die leichte Schulter nehmen wird Doch so recht glaubt Talaga nicht daran. „Herne ist gewarnt. Im letzten Jahr sind sie gegen einen Bezirksligisten aus dem Westfalenpokal geflogen“, weiß der BWWL-Übungsleiter. Auf der anderen Seite: „Auch wenn die Herner für mich eine Spitzen-Oberliga-Truppe haben, das Spiel fängt bei 0:0 an.“ Dennoch sieht er Langenbochum in der Rolle des krassen Außenseiters. Spieler und der ganze Verein freuen sich dennoch auf die Partie. „Westfalia Herne ist ein Traditionsverein. Der bringt Fans mit, die Stimmung machen“, sagt Talaga. Und ergänzt: „Für den Klub ist so etwas ein super Zusatzbrot.“ Lieber hätte er das Pokalspiel schon zwei Wochen früher ausgetragen. „Im Hinblick auf das Stuckenbusch-Spiel am Sonntag ist es unglücklich. Läuferisch wird uns sicher alles abverlangt“, sagt Talaga. Hinten reinstellen werden sich die Hausherren keinesfalls. „Wir wollen schon mitspielen“, betont Talaga. Ein Problem: Er muss seine Viererkette umbauen. Mit Max Elvermann (Urlaub) und Kapitän Michael Widera (verletzt) brechen gleich zwei Stützen weg. Oberligist Herne reist mit einigem Frust an: Zwei Niederlagen in der Meisterschaft und das unheimliche Verletzungspech nagen an den Nerven. Trainer Christian Knappmann denkt bereits über Verstärkungen nach, ganz oben auf der Wunschliste steht Mehmet Kurt vom Regionalligisten SC Verl. Selbst wenn sich der Transfer realisieren lassen sollte, wird „Knappi“ in Langenbochum nur auf die Spieler im Kader zurückgreifen können, die einsatzfähig und spielberechtigt sind. „Wir nehmen das Spiel sehr ernst, groß experimentieren werden wir nicht“, sagt Knappmann. „Wir wollen die Chance auf den DFB-Pokal so lange wie möglich aufrecht halten.“

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