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In den Rentforter Strfraum marschiert hier BWWL-Spielertrainer Pascal Kötzsch (r.). Foto: Michael Steyski

Fußball

BWW Langenbochum holt gegen BV Rentfort eine Nullnummer

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SPORTANLAGE NORD - Den Sprung an die Bezirksliga-Spitze hat BWW Langenbochum verpasst. Im vorgezogenen Spiel gegen den BV Rentfort glückte den Hertenern nur eine Nullnummer.

Die Hausherren legten gleich los wie die Feuerwehr. In der ersten Minute wurde Leroy Stemmer mit einem langen Ball auf die Reise geschickt. Der Stürmer nahm den Ball am Fünfmeterraum-Eck an, verzog aber knapp. Meistens spielte sich das Geschehen in der Rentforter Hälfte ab. In der zehnten Minute kamen die Gäste dann einmal gefährlich nach vorne. Gero von Kiedrowski schickte Lars Wulfert steil, der aber an Torwart Max Ronneburg scheiterte.

Zwei Minuten später hätte das 1:0 fallen müssen. Tobi Portmann legte quer zu Stemmer, der aus elf Metern frei vor dem Torwart das Leder über den Fangzaun drosch. Der glücklose Stemmer drosch zudem noch eine Flanke von rechts am langen Pfosten hauchdünn vorbei (25.), zog einen 19m-Freistoß knapp über das Tor (30.) – 0:0 zur Pause.

Im zweiten Durchgang drückten die Blau-Weißen weiter. Aus 14 Metern versuchte es Jonas Klos direkt. Torsteher Martin Kyas – ein Ex-Distelner – riss die Fäuste hoch, klärte (56.). Nur drei Minuten später hatte Tobias Portmann Riesenpech. Bei seinem 18m-Freistoß zielte er zu genau, der Ball klatschte an die Querstange.

Foul an Kötzsch wird nicht geahndet

In der 71. Minute wurden die Platzherren um einen Elfmeter gebracht. Bei einem langen Ball legte Kötzsch die Kugel am herauseilenden Kyas an der Strafraumkante vorbei, wurde dann von Kyas gelegt. Ein Pfiff des Unparteiischen blieb jedoch aus. „Ich bin noch nie klarer gefoult worden“, ereifert sich Kötzsch.

• Tore:

Fehlanzeige

• BWW Langenbochum:

Ronneburg - Rippel, Bachmann, Widera, Stemmer, Herold (83. Siala), Kötzsch, Portmann, M. Elvermann, Außem, Klos

• BV Rentfort:

Kyas - Wulfert, Hülskemper, Draxler, Steinhaus, Deucker, von Kiedrowski (63. Hajder), Haufe, Stukator (85. Kriebel), Helwig (67. Wellhöner), Dickmann

Zwei Minuten später probierte es Maurice Herold aus der Distanz. Sein 16m-Flachschuss strich aber knapp an Pfosten vorbei. Nun lief den Langenbochumern so langsam die Zeit davon. Zumal die Gäste auch auf Zeit spielten, sich mit dem Remis absolut anfreunden konnten. Die letzte dicke Chance besaß Kötzsch. Bei einem Eckball fiel ihm die Kugel am Fünfmeterraum per Zufall vor die Füße, doch Kötzsch rechnete nicht damit – und somit war auch die letzte Möglichkeit zum Siegtreffer dahin (85.).

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