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Bleibt Spielertrainer bei BWW Langenbochum: Pascal Kötzsch (2.v.l.), der hier am Röllinghäuser Spielführer Stefan Matecki (3.v.l.) hängen bleibt. Foto: Michael Steyski

Fußball

BWW Langenbochum holt Nullnummer gegen SW Röllinghausen

SPORTANLAGE NORD - Bezirksligist BWW Langenbochum kommt nicht von der Stelle. Das 0:0 gegen SW Röllinghausen war bereits das dritte Remis in Serie.

„In solchen Spielen musst du drei Punkte mitnehmen. Da warten in den nächsten Wochen noch andere Kaliber, gegen die wir ganz anders auftreten müssen.“, meint BWWL-Trainer Mirko Talaga, der eine Langenbochumer Mannschaft gesehen hatte, die sich in Durchgang eins über einen Rückstand nicht hätte beschweren dürfen. Röllinghausens Niklas Außem war gleich in Minute drei nach Steilpass durchs Zentrum frei durch, konnte aber von Keeper Ben Szumigala am Treffer gehindert werden. Auf der Gegenseite versuchte es Pascal Kötzsch per Drop-Kick aus 20 Metern, verzog aber knapp über den Querbalken.

Die Schwachstelle der Blau-Weißen war früh ausgemacht, als wieder ein Röllinghäuser frei vor Szumigala stand: Stefan Matecki setzte mit schnörkellosem Schnittstellenpass Stürmer Amin Tosic in Szene. Szumigala konnte in Zusammenarbeit mit Dennis Bachmann den Einschlag verhindern, als die Kugel langsam Richtung Torlinie rollte. Bezeichnend für das Langenbochumer Spiel: Eine starke Einzelaktion von Leroy Stemmer kurz vor dem Pausenpfiff, als er im Zentrum gleich zwei Gegenspieler umkurvte und nur knapp neben den linken Pfosten zielte. Viel lief nicht zusammen.

• Tore:

Fehlanzeige.

• BWW Langenbochum:

Szumigala - Rippel, Bachmann, Kiel (60. Beuting), Stemmer, Klos (88. F. Elvermann), Portmann, M. Elvermann, Peters (74. Siala), Sehic, Kötzsch

• SW Röllinghausen:

Konert - Kitsch, Egole (75. Kopiel), Aussem (39. Cirkovic), Isenbort, Dorawa, Werner, Matecki, Mackowiak, Tosic (68. Meyer), Griegel

• Schiedsrichter:

Tim Zehnich (Castrop-Rauxel)

• Zuschauer:

120

• Bes. Vork.:

keine

Durchgang zwei lief bei den Hausherren besser, drückte man die Gäste mit laufender Spieldauer weiter in die gegnerische Hälfte. Und dennoch - so viel sei vorweggenommen - fiel der erlösende Treffer nicht. Die Gelegenheiten dazu waren da: Erst wurde Stemmer in Minute 65 im Strafraum freigespielt. Sein Abschluss aus spitzem Winkel parierte SW-Keeper Tobias Konert. Sowohl Hayssam Siala mit der wohl größten Chance des Spiels als auch Leroy Stemmer kurz vor dem Ende konnten die Bemühungen der BWWL nicht belohnen. Völlig freistehend zielte Siala aus sieben Metern Torentfernung per Kopf zu weit links, Stemmer setzte in Bedrängnis seinen Abschluss knapp neben den rechten Winkel.

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