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Langenbochums Tobias Portmann (l.) knöpft hier dem Gelsenkirchener Rene Renneberg die Kugel ab. Foto: Michael Steyski

Fußball

BWW Langenbochum schlägt Westfalia Gelsenkirchen mit 3:2

Sportanlage Nord - Hauptsache drei Punkte: Unter irregulären Wind-Bedingungen schlug Bezirksligist BWW Langenbochum den Tabellen-Achten Westfalia Gelsenkirchen mit 3:2 (2:0).

In der ersten Halbzeit machten die Hausherren mit Windunterstützung gewaltigen Druck auf die Gästeabwehr. Ein Chancenplus von 6:1 drückt den 2:0-Halbzeitstand nur relativ aus. In Minute sechs hatte Leroy Stemmer nach einer Standardsituation das 1:0 auf dem Fuß, traf aber nicht. Besser machte es Tobias Portmann, der einen 25m-Freistoß direkt in den Winkel setzte (8.). Danach bestimmte für zehn Minuten der Wind das Geschehen. Immer wenn der Ball den Boden verließ, waren die Akteure überfordert.

Nach einem Konter in der 30. Minute kam der agile Tom Kiel an den Ball. Sein Abschluss frei vor Torwart Fabian Maraun war aber zu schwach. Drei Minuten später setzte Tobias Portmann einen Freistoß aus 25 Metern auf die Latte. Hier wäre Gästetorwart Maraun chancenlos gewesen. Nach 32. Minuten dann die erste Chance für die Gäste: Alper Merdivan drang in den Strafraum ein, aber der Abschluss war zu ungenau. In der 35. Minute dann das umjubelte 2:0 für den Gastgeber: eine schöne Kombination über Kötzsch und Kiel, der den Ball querlegte und Tobias Portmann aus kurzer Distanz die Kugel ins leere Tor beförderte. Fast mit dem Halbzeitpfiff hatte Spielertrainer Pascal Kötzsch, das 3:0 auf dem Fuß, sein Abschluss landete aber am Außennetz.

Nach dem Wechsel nahmen die Gäste das Heft in die Hand. Furkan Madenci setzte einen Freistoß von der Strafraumgrenze knapp am Gehäuse vorbei. In der 50. Minute kam der Anschlusstreffer. Nach einem Eckball war Lück mit dem Kopf zur Stelle. Die Gastgeber waren aber vom 1:2 nicht geschockt. Nach einem Foul an Kiel im Strafraum zeigte der Referee auf den Punkt. Tobias Portmann vergab seinen dritten Treffer, denn Maraun parierte den Strafstoß (57.). Kurz danach setzte Portmann einen 22m-Freistoß an den Innenpfosten, von wo die Kugel heraussprang. In der 65. und 67. Minute hatten die Platzherren zwei Riesenchancen (Kiel, Kötzsch), die aber nicht genutzt wurden.

Yannik Außem erzielt das 3:1

Furkan Kocagöz wäre in der 70. Minute fast der Ausgleich genutzt. Sein Freistoß aus 30 Metern landete am linken Innenpfosten, die BW-Abwehr rettete den Ball von der Linie. Sechs Minuten später war es Yannik Außem, der eine Hereingabe von Portmann verlängerte – 3:1. Die Gäste kämpften um den Anschlusstreffer. Moritz Krümmelbein (82.) setzte einen Freistoß an die Querlatte. Hier wäre Ronneburg chancenlos gewesen. Auf der Gegenseite hätte Außem das 4:1 erzielen können.

• Tore:

1:0 (8.) Tobias Portmann; 2:0 (35.) Tobias Portmann; 2:1 (50.) Julian Lück; 3:1 (76.) Yannik Außem; 3:2 (90.+2) Jan Gendreizig

• BWW Langenbochum:

Ronneburg - Rippel, Bachmann, Widera, Stemmer, Herold, Kötzsch (85. Siala), Portmann, F. Elvermann (68. M. Elvermann), Außem, T. Kiel (68. Klos)

• Westfalia Gelsenkirchen:

Maraun - Awanchiri (58. Borutta), Krömmelbein, Kocagöz, Van, Renneberg, Fetsch (68. Gendreizig), Merdivan (73. Lempka), Madenci, Zacharias, Lück

• Schiedsrichter:

Daniel Banken

• Zuschauer:

25

• Bes. Vor.:

57. Minute Tobias Portmann (BWWL) scheitert mit Foul-11m an Torwart Fabian Maraun

Sein Abschluss war aber zu schwach. In der Nachspielzeit machte es der eingewechselte Jan Gendreizig besser. Nach einer sehenswerten Kombination drückte er das Leder aus kurzer Distanz ins Netz. Die Gäste versuchten in der Verlängerungszeit, noch den Ausgleich zu erzielen, aber die Platzherren brachten das 3:2 über die Zeit.

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