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Eher am Ball ist hier Langenbochums Michael Baryga (l.) vor dem Castroper Timo Springwald. Foto: Engel

Fußball

BWW Langenbochum setzt sich bei der SG Castrop-Rauxel mit 3:1 durch

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CASTROP-RAUXEL - Weiter ungeschlagen ist in der Bezirksliga-Rückrunde BWW Langenbochum. Auch der Tabellendritte SG Castrop-Rauxel konnte die Blau-Weißen nicht stoppen, unterlag daheim mit 1:3 (1:1).

Allerdings kamen die Blau-Weißen nur schleppend in die Partie. Zu aller Überraschung erhielten die Castroper nach nur drei Minuten einen Foulelfmeter zugesprochen. Michael Baryga hielt im Zweikampf nur seinen Körper rein, sein Gegenspieler sank nieder – schon pfiff Schiri Amir Aletic Strafstoß. „Ich weiß nicht, was er da gesehen hat. Das war ein ganz normaler Zweikampf“, meint der Sportliche Leiter Markus Freitag.

Jannis Harwig trat an. BWWL-Torwart Max Ronneburg kam an den Schuss heran, lenkte den Ball an die Querstange – von wo er dann doch hinter die Linie prallte zum 1:0. Die SG, die meist mit langen Bällen operierte, hatte eine Chance zum 2:0. Als ein Castroper frei vor Ronneburg auftauchte, war’s aber eine Abseits-Position (17.).

Nach einer halben Stunde bissen sich die Gäste mehr und mehr in die Partie. Nicht unverdient glückte noch vor der Pause der Ausgleich. Max Elvermann marschierte über die linke Seite, legte den Ball klug an die Strafraumkante. Dort lauerte bereits Tobias Portmann, der mit seinem 16m-Flachschuss zum 1:1 traf (40.) – der Pausenstand.

• SG Castrop-Rauxel:

Niemeyer - Lukat (30. Schenkel), Helmig, Bellahcen, Springwald (85. Barfuß), Harwig, Kourouma, Wagener (64. Holtkamp), Klein, Ballmann, Rupieper

• BWW Langenbochum:

Ronneburg - Bachmann, Widera, Stemmer, Herold, Kötzsch, Portmann (85. Peters), Siala, M. Elvermann, Baryga, Klos

Kurz nach dem Wechsel mussten die Langenbochumer eine kurze Drangphase der Hausherren überstehen. „Da hatten wir fünf Minuten Schwierigkeiten“, sagt Freitag. Ab der 50. Minute drückte die BWWL-Elf ihr Spiel durch. Die Belohnung in der 77. Minute war das 2:1. Ein Eckball geht an Freund und Feind vorbei, prallte zu Maurice Herold, der das Leder gedankenschnell über die Linie drückte. Kurz danach fiel die Entscheidung: Leroy Stemmer setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch, legte quer zum mitgelaufenen Hayssam Siala, der aus fünf Metern den 1:3-Endstand sicherstellte.

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