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Geschickt passt Langenbochums Tobias Portmann (Mitte) den Ball an zwei Gelsernkirchenern vorbei. Foto: Lechtenböhmer

Fußball

BWW Langenbochum setzt sich bei Westfalia Gelsenkirchen mit 2:0 durch

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GELSENKIRCHEN - Weiter in der Spitzengruppe der Bezirksliga 9 mischt BWW Langenbochum mit. Die Hertener gewannen bei Westfalia Gelsenkirchen mit 2:0 (0:0), landete damit am fünften Spieltag den vierten Sieg.

Nach der bitteren 1:2-Niederlage beim SV Horst-Emscher 08 II zeigten sich die "Brinkmänner" gut erholt und waren über 90 Minuten gesehen die deutlich aktivere und dominante Mannschaft. Das einzige, was zunächst fehlte, waren die Treffer. Nach gerade einmal 120 Sekunden hatte Pascal Kötzsch die erste Chance auf dem Fuß, feuerte die Kugel aber knapp am Tor vorbei (2.).

Auch die Hausherren wussten – zumindest kurzweilig – offensiv zu überzeugen. Ufuk Ataman, vor dem BWWL-Übungsleiter Talaga im Vorfeld explizit hingewiesen hatte, scheiterte mit einem Heber an Langenbochum-Torwart Max Ronneburg (15.). Der umsichtige Schlussmann leitete auch direkt den Gegenzug ein. Am Ende des Konters kam erneut Torjäger Kötzsch zum Schuss, brachte die Kugel aber wieder nicht im Tor unter (16.). Es war nicht die Halbzeit des Torjägers. Der Frust musste raus. Leidtragender war der Pfosten des gegnerischen Tores. Das er es besser kann, stellte Kötzsch nach dem Seitenwechsel gleich mehrfach unter Beweis.

Westfalia Gelsenkirchen:

Maraun – Lempka, Krömmelbein, Kocagöz (74. Rettinghausen), Ataman, Van, Renneberg (56. Yilmaz), Fechtmaier (71. Madenci), Zacharias, Awanchiri, Lück

BWW Langenbochum:

Ronneburg - Rippel, Stemmer (82. Peters), Herold, Klos, Portmann (90. Kiel), M. Elvermann, Baryga, Außem (62. Siala), Sehic, Kötzsch

Schiedsrichter: 

Stefan Heying

Zuschauer:

70

Nach einer knappen Stunde landete sein abgefälschter Flachschuss über Umwege im Kasten von Gelsenkirchen-Torwart Fabian Maraun – 0:1 (58.). Zwei Minuten später rauschte ein Kötzsch-Kopfball nur knapp über das Tor (60.). Gegen die nun offensiveren Hausherren hatten die Gäste mehr oder weniger leichtes Spiel. Die sich ergebenen Räume nutzten die Langenbochumer deutlich besser aus als im ersten Durchgang. Bis zur 88. Minute mussten die Langenbochumer aber auf die Erlösung warten. Zunächst knallte Tobias Portmann einen Freistoß an den Querbalken. Im Nachsetzen drückte Pascal Kötzsch die Kugel schließlich zum 0:2 über die Linie (88.).

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