Fußball

Lokalduell in der Kreisliga A 2 endet torlos

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DISTELN - Hochklassig war das Lokalduell in der Kreisliga A 2 sicher nicht. Letztlich trennten sich der SV Vestia II und der SV Herten torlos mit 0:0.

In einem Punkt waren sich beide Trainer einig. „Es war ein ganz komisches Spiel“, meinen Vestia-Trainer Christian Zimmermann und SC-Übungsleiter Marcel Nitschmann, der den verreisten Sebastian Klandt an der Linie vertrat. Das Nachbarschaftsduell brachte in der Tat wenig Zündstoff zum Vorschein. Stattdessen entwickelte sich schnell ein taktisch geprägtes Lokalduell.

Die Berglöwen hatten zunächst mehr vom Spiel, konnten mit dem hohen Ballbesitzanteil in der Anfangsviertelstunde allerdings nicht viel anfangen. „In der Phase haben wir die Räume gut zugestellt und nichts zugelassen“, erklärt Vestia-Trainer Zimmermann, dessen Mannschaft nach fünf Minuten die erste nennenswerte Torchance verzeichnete. Marcus Burdich brachte bei seinem Kopfball allerdings zu wenig Druck auf den Ball (5.).

Kurze Zeit später scheiterte SC-Stürmer Amir Kammoun ebenfalls per Kopf an Distelns Schlussmann Marco Magga (8.). Aus dem Spiel heraus lief bei beiden Kontrahenten wenig zusammen. „Das Problem ist, dass wir den Ball vorne viel zu schnell verloren haben und somit nicht für Torgefahr sorgen konnten“, ärgert sich SC-Trainer Nitschmann über die vielen Ballverluste am gegnerischen Strafraum.

Den Distelner merkte man an, dass ihnen im Angriffsdrittel die Präsenz fehlte. Dennoch hatten die Platzherren kurz vor der Pause die Chance zur Führung. Dariusz Reimann setzte den Ball nach einem Freistoß von Bezirksliga-Leihgabe Tolga Koca aber knapp über den Kasten (32.).

• SV Vestia II:

Magga - J. Brough, Koca, Kolk, Arik, Lütkemeier, Burdich (86. Woiczech), Reimann, Langer (63. Sari), Rühl, Mach

• SC Herten:

Ermisch - Ratajczak (82. Appiah), Jokhaji, Bosnjak, Grabowski (64. Langowicz), Kammoun, Bazovicar, Uhle (88. Lütkemeier), Kaszubski, Gandyra, Fortnagel

Nach dem Wechsel gewann das Spiel leider nicht unbedingt an Fahrt. In den zweiten 45 Minuten gab es lediglich einen einzigen Abschluss. Der hatte es allerdings in sich. Distelns Jerome Mach setzte sich auf der rechten Seite durch und bediente Kapitän Justin Lütkemeier, der sich an den zweiten Pfosten geschlichen hatte. Sein Abschluss aus kurzer Distanz flog allerdings weit über das Tor von SC-Torwart Leon Ermisch (55.).

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