Griechisch-Römisch in der Rosa-Parks-Halle: Distelns Jannik Landwehr (v.) und Langenbochums Hayssam Siala im Zweikampf.
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Griechisch-Römisch in der Rosa-Parks-Halle: Distelns Jannik Landwehr (v.) und Langenbochums Hayssam Siala im Zweikampf.

Fußball

Farbenfrohe Titelkämpfe und PC-Probleme - Was von den Stadtmeisterschaften übrig bleibt...

  • Michael Steyski
    vonMichael Steyski
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  • Kevin Korte
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Vestia Disteln und die U23 des TuS Haltern machten sich mit dem Gewinn des Stadtmeistertitels ein nachträgliches Weihnachgeschenk. Was sonst geschah, gibt es in der Nachlese.

  • Vier Rote Karten und etliche Zeitstrafen in Herten ging es mitunter ruppig zu
  • Nur sieben Teams sind für den DFB eins zu wenig - oder eins zu viel
  • Die Zahl der Stadtmeisterschaften ist aber die 18

Der vielleicht traurigste Spieler bei den Hertener Stadtmeisterschaften war Sascha Vitolins, Spielertrainer der DJK Spvgg. Herten. In der Partie gegen die DTSG Herten kam Vitolins bei 0:2 mit nach vorne. Als der Gegner den Ball abfing und versuchte, Vitolins mit einem hohen Ball zu überlupfen, fuhr „Vito“ reflexartig kurz die Hände raus – regelkonform zeigte ihm Schiedsrichter Michael Rehermann die Rote Karte. Damit ist Vitolins beim eigenen Mitternachtscup am Samstag zum Zuschauen verdammt - beim absoluten Höhepunkt im Kalender der DJK Spvgg.

Untröstlich nach seiner Hinausstellung: Sascha Vitolins.

Reichlich Zeitstrafen und gleich vier Rote Karten – selten waren die Titelkämpfe so farbig. Zunächst erwischte es Ex-Bundesligatorwart Christian Wetklo: Der Keeper des SuS Bertlich leistete sich zum Auftakt gegen den SV Westerholt mehrere Dispute mit dem Schiri – bis dieser ihm wegen Beleidigung die Rote Karte zeigte.

Ebenfalls wegen Schiri-Beleidigung erwischte es Timo Ratajczak vom SC Herten. Neben Vitolins erwischte es noch Muhammed Elmas von B-Ligist DTSG Herten, der im Halbfinale gegen den SV Vestia Disteln im Laufduell von hinten Philip Umierski foulte.

Die Schiedsrichter um Michael Rehermann hatten bei den Turnierspielen allerhand zu tun.

Probleme gab’s beim Ausfüllen des offiziellen Online-Spielberichts. Erhardt Korinth unterstützte den Ausrichter SuS Bertlich an Heiligabend, opferte dafür drei Stunden. Der Knackpunkt: Offiziell sieht der DFB bei Hallenturnieren zwei Dreier- oder Vierer-Gruppen vor. „Wir haben aber sieben Mannschaften am Start, eben eine Vierer- und eine Dreier-Gruppe. Das bereitet den Vereinen Probleme, da sie nicht geschult worden sind“, sagt Korinth.

18 Sekunden - das ist die magische Zahl dieser Titelkämpfe. So viel Zeit blieb nämlich sowohl in Haltern als auch in Herten auf der Hallenuhr, ehe der entscheidende Treffer in den Finalspielen fiel. In der Seestadt war Florian Trachternach für den TuS Haltern der Finalheld, Kevin Kenzlers für die Distelner in Herten. Beide Endspiel endeten übrigens 2:1 - so viel zur Duplizität der Ereignisse.

Schnell war der Turniertag für den SV Hullern beendet: In den drei Vorrundenspielen gegen die späteren Finalisten TuS Haltern und SV Lippramsdorf sowie die DJK BW Lavesum blieb der B-Kreisligist (Staffel 4) ohne eigenen Treffer und kassierte deren 20 Gegentore

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