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Geballte Offensive: die DTSG-Stürmer Cafer Onat (l.) und Ismail Gür.

Fußball

Neues Team will gleich nach oben

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HERTEN - Die Mission ist klar. „Wir wollen gleich den Aufstieg schaffen“, verkündet Serkan Sahin, der die neu gegründete zweite Mannschaft der DTSG in der Kreisliga C 3 als Spielertrainer betreut.

Was durchaus ungewöhnlich ist: Der Kader der Mannschaft besteht aus 40 Spielern. Da hat Sahin dann die Qual der Wahl. Denn er hat nicht nur Masse zur Verfügung, sondern auch Klasse. Spieler wie Yasin Baskurt, Cafer Onat oder Saban Cetin waren in der letzten Saison Leistungsträger der ersten DTSG-Mannschaft in der Kreisliga A2, können allerdings nicht immer regelmäßig trainieren.

Die Hertener sind auf jeden Fall auf einen guten Weg. Dreimal ging’s bislang um Meisterschafts-Punkte, genauso oft ging die Sahin-Truppe als Gewinner vom Feld. Das schafften bislang nur die Konkurrenten SG Hillen II und die Reserve von SW Meckinghoven.

Dem 9:0 zum Auftakt beim SuS Bertlich II folgte ein 15:0 daheim gegen Germania Lenkerbeck II. Gegen den SSC Recklinghausen II glückte zuletzt der knappste Erfolg, mit 4:2. Für Sahin war das dem Umstand geschuldet, dass kein Schiedsrichter angesetzt war.

Schiri-Entscheidungen sorgen für Unmut

Und das somit der SSC-Trainer Rüdiger Arndt, der angeblich eine Schiri-Lizenz haben soll, zur Pfeife griff. Zur Pause führten die Hausherren nur mit 1:0 durch Bünyamin Türkmen (13.). Türkmen war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf dem Feld, da er zuvor nach 30 Minuten die Rote Karte gesehen hat. „Es gab eine Rangelei von Türkmen mit seinem Gegenspieler. Anschließend hatte er einen Mitspieler gefragt: ‚Was soll das?‘ Das hat der Schiri auf sich bezogen und die Rote Karte gezeigt“, sagt Sahin.

Kurz nach dem Wechsel gelang den Recklinghäusern durch Marvin Kollwitz das 1:1 (58.). In Unterzahl trafen dann aber Serkan Sahin nach Ecke volley aus sechs Metern (71.), Ismail Gür (87.) und Cafer Onat (90.) zum 4:1. SSC-Spieler Mohamed Ramadan erzielte noch das 2:4 (90.+3). „Uns wurden drei glasklare Elfmeter verweigert“, ereifert sich Sahin hinterher über den „unparteiischen“ Schiri. Schiedsrichter Johannes Westermann, der das Folgespiel leitete, sah sich einige Minuten des Kreisliga-C-Spiels an, pflichtete Sahin bei. „Da waren zwei glasklare Elfmeter für DTSG dabei. Ich wünschte mir, dass diese Szenen in meinen Spielen immer so eindeutig wären“, sagt Westermann. „Wir müssen auf jeden Fall einen kühlen Kopf bewahren, dürfen uns nicht provozieren lassen“, sagt Sahin. Dann könnte es auf Anhieb auch klappen mit dem anvisierten Aufstieg.

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