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Und hoch das Bein: Distelns Jan-Niklas Lobert (l.) setzt sich in dieser Szene gegen Rentforts Yannick Wellhöner durch. Foto: Lechtenböhmer

Fußball

Spitzenreiter SV Vestia meistert Hürde in Hassel mit 3:1

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GELSENKIRCHEN - Dritter gegen Erster: Im Spitzenspiel der Bezirksliga 9 gewann der Primus SV Vestia beim SC Hassel mit 3:1 (2:0).

Gegen spielstarke Hasseler hat Distelns Übungsleiter Roman Stöckl in die Taktik-Kiste gegriffen. „Eine Statistik hat der SC angeführt, nämlich die mit Ballbesitz“, sagt Stöckl. Die Gäste überließen dem Gegner den Ball, griffen erst in Höhe der Mittellinie an. So wollte Stöckl die gefährlichen SC-Außen Sven Bödiger und Mert Durmaz aus dem Spiel nehmen. Das klappte.

Selbst wollten die Hertener Nadelstiche setzen, schnell ins Umschaltspiel kommen. Das klappte auch. Bereits in Minute elf ging der Tabellenführer in Führung. In der Vorwärtsbewegung gaben die Hasseler den Ball ab. Das Leder kam steil zu Philipp Müller, der in den Strafraum ging. Bei seinem Abschluss blockte ein Hasseler noch mit einem Bein. Der Ball sprang zu Jan-Niklas Lobert, der überlegt zum 0:1 einschob.

Und weiter konzentrierten sich die Gäste auf die Verteidigung. „Letztlich haben wir so gut wie nichts zugelassen. Von der Mentalität war das überragend“, lobt Stöckl. Dieser durfte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit ein zweites Mal jubeln. Als Kevin Kenzlers im SC-Strafraum klar von den Beinen geholt wurde, gab’s Elfmeter – ein Fall für Müller, der sicher verwandelte (45.+3). 0:2 hieß es somit beim Wechsel.

• SC Hassel:

Oltersdorf - Besevli, Bartusek (ab 46. Minute Platzek), Malkoc, Occhiuzzo, Durmaz, Bödiger, Tadday, Baudler (ab 70. Minute Thomczik), Di Bari (ab 58. Lukas), Meinberg

• SV Vestia Disteln:

Weeke - Gläßer, Schmitz, Landwehr, Kenzlers /72. Janicki), Müller (90.+3 Langer), Karrasch, Pagels, Karabacak, Lobert (84. Brömmelhaus), Sliwa

Die Hasseler kamen druckvoll aus der Kabine, die Distelner hielten gut dagegen. Bis auf einen gefährlichen Schuss, den Vestia-Schlussmann Jonas Weeke an die Querstange lenkte (70.), brannte hinten nichts an. Die Entscheidung fiel in der 89. Minute. Müller ging von links in den Strafraum, sein Schuss wehrte Keeper Timo Oltersdorf ab. Der Ball kam zu Phil Janicki, der aus 16 Metern flach traf. Mit dem 3:0 fiel bei den Gästen die Spannung ab. Nur eine Minute später fiel ein Ping-Pong-Ball Nils Thomczik vor die Füße, der zum 1:3 traf (90.). Anschließend brachten die Distelner die drei Punkte souverän über die Zeit.

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