Fußball

Spitzenreiter SV Vestia verliert zuhause gegen den FC Marl mit 1:2

DISTELN - Der Vorsprung an der Spitze schmilzt für Bezirksligist SV Vestia: Nach der 1:2-Pleite gegen den FC Marl haben die Distelner nur noch zwei Zähler Vorsprung auf den Stadtrivalen BWW Langenbochum (3:1 bei der SG Castrop-Rauxel).

Soweit hätte es allerdings gar nicht kommen müssen. „Wenn man ehrlich ist, hätte Disteln früh die Entscheidung herbeiführen können“, findet Marls Trainer Mani Mulai. Unrecht hatte er nicht. Denn die Distelner kamen besser aus den Startblöcken. Marius Kruppa hatte nach knapp zehn Minuten die erste Chance auf dem Fuß. Nach einem Müller-Eckball spitzelte der Vestia-Verteidiger das Spielgerät aber knapp über den Kasten (9.).

Kurze Zeit später verzeichneten die Gäste den ersten Abschluss des Tages. Yannick Goecke setzte einen Freistoß aus 20 Metern an den Pfosten (16.). Sechs Minuten später scheiterte der FC-Torjäger an Vestia-Schlussmann Jonas Weeke (22.). Danach übernahmen die Hausherren wieder das Kommando. Philipp Umierski bahnte sich seinen Weg in den Strafraum und wurde von FC-Torwart Jonas Gröner regelwidrig von den Beinen geholt – ein glasklarer Strafstoß. Philipp Müller schnappte sich die Kugel und brachte sie auch sicher im Tor unter zum 1:0 (30.). Bis zum Pausenpfiff blieb es aber bei der knappen, aber durchaus verdienten Führung für die Gastgeber.

Gleich nach dem Wiederanpfiff hatte Disteln eine Dreifach-Chance zum 2:0. Nach einer scharfen Hereingabe schlug Torjäger Müller zunächst ein Luftloch. Über Umwege landete der Ball vor den Füßen von Jan Lobert, der aus fünf Metern an Gröner scheiterte (46.). Die Distelner erspielten sich fortan Chancen im Minutentakt. Nach einer guten Einzelleistung traf Müller aus spitzen Winkel nur den Innenpfosten (52.). Auch bei der nächsten Möglichkeit hatte der Stürmer seine Füße mit ihm Spiel. Robin Karrasch eroberte den Ball, schickte Müller über den rechten Flügel auf die Reise und startete umgehend durch. Den verzögerten Doppelpass konnte Karrasch aus fünf Metern allerdings nicht im Tor unterbringen. Youri Gläßer setzte den Nachschuss aus elf Metern zudem deutlich über das Tor (56.).

• SV Vestia Disteln:

Weeke - Gläßer, Kenzlers, Kruppa, Müller, Umieski, Janicki, Karrasch (66. Brömmelhaus), Pagels, Lobert (80. Arik), Sliwa

• FC Marl:

Gröner - Goecke, Buhl, Korkmaz (71. Develi), Kudlek, Kwiatkowski (80. Ivanovic), Siegle, Tas (90. Jakubiak), Singh, Seel, Vasic

Es kam, wie es kommen musste. Yannick Goecke traf per Freistoß zum 1:1-Ausgleich (61.). In der Folgezeit blieben die Chancen zunächst aus. Am Ende profitierten die Gäste allerdings von einem katastrophalen Fehlpass von Vestia-Verteidiger Maurice Pagels. Marls Fabian Kudlek eroberte den Ball und bediente Goecke. Vor dem Tor ließ er Weeke aussteigen und versetzte den Distelner danach den finalen Gnadenstoß mit dem 1:2 (88.). „Viel kann man dazu gar nicht sagen. Wir hätten nach einer Stunde mit 3:0 führen müssen. Das haben wir nicht getan. Dafür wurden wir am Ende bestraft“, resümiert Vestia-Trainer Roman Stöckl.

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