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DTSG-Spieler Ugur Gökkaya versucht hier, am DJK-Akteur Jan Niklas Günther (l.) vorbei zu kommen. Foto: Michael Steyski

Fußball

DJK Spvgg. gewinnt Derby bei DTSG glücklich mit 3:2

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HERTEN - Glücklicher kann man kaum ein Spiel gewinnen. Mit der allerletzten Aktion glückte der DJK Spvgg. im Kreisliga-A-Derby bei DTSG der Siegtreffer zum 3:2 (0:1).

Es lief bereits die vierte Minute der Nachspielzeit, als Stefan Strasser den Ball von der rechten Seite quer zu Tobola legte und dieser aus 14 Metern in halblinker Position lang flach traf zum alles entscheidenden 3:2. Direkt danach pfiff Schiri Keskin Hamza die Partie ab. Logisch, dass die Gäste um Spielertrainer Sascha Vitolins jubelten.

Wobei: Im ersten Abschnitt nutzten die Gäste ihre Chancen nicht. „Wir hätten zur Pause auch 4:0 oder 5:0 führen können“, meint Vitolins. Doch lag seine Truppe nach 45 Minuten mit 0:1 hinten. Das lag daran, dass die DJK Spvgg. einen DTSG-Freistoß von Sinan Özen im eigenen Strafraum nicht klären konnten. Nutznießer war Bünyamin Türkmen, der zum 1:0 einschob (45.).

Nach der Pause wurde DTSG laut Spielertrainer Serkan Sahin ein klarer Handelfmeter verweigert. „Das wäre unser 2:0 gewesen. Dann hätten wir auch gewonnen“, meint Sahin. Statt dessen fiel auf der anderen Seite der Treffer. Yasin Baskurt nahm aus 16 Metern Maß, versenkte den Ball oben rechts im Eck (51.). Dennoch: Es blieb ein offenes Spiel. Das lag daran, dass DTSG mehr Zweikämpfe gewann. Als Daniel Bergmannshoff aus dem Getümmel zum 1:2 traf, sahen sich die Gäste-Spieler auf der Siegerstraße (81.).

DTSG Herten:

Karabacak - U. Gökkaya, Handt, Ay, Gür, M. Telli, Sahin (66. Celik), Onat, Türkmen, V. Gökkaya, Özen (62. H. Telli)

DJK Spvgg. Herten:

Vitolins - Günther, Stahl, Akcapinar, Tobola, Bergmannshoff, Minert (59. Strasser), Portmann, Chamba, Eilert (82. Blum), Baskurt

Doch kam das Schlusslicht noch zum Ausgleich. Ugur Gökkaya setzte sich auf dem linken Flügel durch, passte in die Mitte, wo Türkmen völlig blank den Ball aus sechs Metern an Vitolins vorbeischob zum 2:2 (84.). Kurz danach hätte das 3:2 fallen können. Türkmen schob bei einem Querpass Sebastian Stahl mit den Händen weg, nahm den Ball auf – und scheiterte aus 13 Metern am Fuß von Vitolins (88.). Auf der Gegenseite grätschte Tobola knapp an einer Bergmannshoff-Hereingabe vorbei (90.). Stefan Strasser scheiterte an Schlussmann Ferhat Karabacak, Bergmannshoff verbaselte den Nachschuss (90.+1).

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