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Fällt im Derby aus: DJK-Spvgg.-Spieler Nick Minert (r.), hier im Laufduell mit DTSG-Spieler Bayram Kayi. Foto: Sven Schneider

Fußball

DJK Spvgg. gewinnt Derby gegen DTSG mit 4:3

KATZENBUSCH - Erneut ein hitziges Kreisliga-A-Derby lieferten sich die Fußballer der DJK Spvgg. und von DTSG. Letztlich gewannen die Hausherren mit 4:3 (2:0).

Vollkommen unbedeutend war das Ergebnis nach dem Schlusspfiff, wurde das Fußballspielen in Durchgang zwei zur Nebensache. Für den neutralen Zuschauer hätte gut und gerne zur Halbzeitpause Schluss sein können im Hertener Duell. Nicht nur, weil die Torgelegenheiten auf beiden Seiten wohl für die gesamten 90 Minuten gereicht hätten. Was in Halbzeit zwei geboten wurde, hatte nichts mit sportlicher Fairness zu tun.

Aber zurück zum Anfang: Juri Stolz brachte die Hausherren früh per wuchtigem Vollspannschuss in Führung, nachdem das Aufbauspiel der DTSG im Zentrum unterbunden wurde (4.). Folglich nahmen die Gäste das Zepter des Spiels in die Hand und kamen zur ersten von zahlreichen Gelegenheiten: Saban Cetin probierte es aus 15 Metern - Keeper Timm Lehnert parierte zur Ecke. Lehnert war erneut auf dem Posten, als Yusuf Keskin es kurz darauf per Hacke versuchte. Inmitten der DTSG-Drangphase erhöhte Nick Minert auf 2:0, als er im linken Strafraum freigespielte wurde und lässig ins lange Eck einschob (41.).

Viel Frust über einen zu diesem Zeitpunkt unverdienten Rückstand sammelte sich bei den Gästen an, der mit in die zweite Halbzeit geschleppt wurde - und weiteres Futter bekam, als Mounir Chamba direkt nach Wiederanpfiff sehenswert aus 24 Metern in den rechten Winkel zum 3:0 traf (48.). Entladen wurden die Emotionen dann nicht nur in Person von Sinan Özen, der nach grobem Foulspiel an Andreas Wolf des Platzes verwiesen wurde (65.). Auch für den gefoulten Wolf war die Partie vorzeitig beendet, er musste verletzt raus.

DJK Spvgg.:

Lehnert - Martin, Günther, Strasser, Stahl, Akcapinar, Stolz, Minert (55. Bärwolf), Portmann, Chamba, Wolf (70. Richter)

DTSG:

Etyemez - Ulus, Kayi (46. Onat), Cetin, Handt, Hatil, Türkmen, Keskin (60. Ergün), Özen, Sahin, Özdemir

Der Anfang vom Ende - und das trotz vier weiterer Treffer in der Schlussphase: Ilkay Hatil verkürzte (81.), ehe Juri Stolz den alten Abstand postwenden wiederherstellte (83.). Als erneut erst Hatil (86.) und dann Saban Cetin per Foulelfmeter (88.) trafen, kam noch einmal halbwegs Spannung auf. Es blieb beim 4:3-Sieg für die DJK Spvgg. „Die DTSG hätte fußballerisch einen Punkt verdient gehabt. Was die sich hier allerdings geleistet haben, ist eine absolute Frechheit“, zürnte DJK-Trainer Sascha Vitolins nach dem Abpfiff. DTSG Spielertrainer Serkan Sahin haderte mit dem Schiedsrichter: „Gleich zu Beginn sind wir frei durch, da hätte der erste Platzverweis für die DJK folgen müssen“, so Sahin. „In Halbzeit zwei gehen dann die Emotionen mit uns durch.“

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