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Der Schuss von Felix Richter (3.v.l.) wird von Hillens Dominique Schüppen aus der Gefahrenzone befördert. Foto: Klingsieck

Fußball

DJK Spvgg. quält sich durch die Verlängerung - und gewinnt 4:1

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RECKLINGHAUSEN - Gewonnen ist gewonnen: 120 Minuten brauchte A-Ligist DJK Spvgg., um Gastgeber SG Hillen niederzuringen. Das klappte im Krombacher Kreispokal letztlich mit einem 4:1 (0:1, 1:1).

Mit diesem Sieg hat die DJK Spvgg. Herten am Donnerstag (9. August) in Runde zwei mit Westfalenligist Spvgg. Erkenschwick auch so etwas wie das große Heimlos gezogen. Halbzeit eins bestand bei den Gästen aus reinem Ballgeschiebe, während Hillen gut Druck machte. Und erfolgreich traf: Über die linke Seite lief Goran Strkic allen DJK-Abwehrleuten davon und netzte aus spitzem Winkel flach ein zum 1:0 (10.).

Wenig später fast das 2:0, als eine Strasser-Rückgabe zu kurz geriet, Hillens Kühneweg aber an Keeper Lehnert scheiterte. Eine Doppelchance vergab Hertens Sebastian Stahl per Kopf und Fuß (25.) jeweils war Keeper Kötter zur Stelle. Dann doch Portmanns 1:1 (30.), der Schri aber pfiff Abseits – Fehlentscheidung. Hillens 1:0 zur Pause war jedoch nicht unverdient.

Nach Wiederbeginn baute die DJK Spvgg. klareren Druck auf – von Hillen war fortan nichts mehr zu sehen auf dem Weg nach vorne. Es dauerte aber, ehe die DJK zum 1:1 kam. Und dabei half ein Hillener Abwehrmann mit, als er Juri Stolz den Ball bei einer Kopfball-Abwehr in den Fuß legte – 1:1 (85.).

Bergmannshoff köpft zum 2:1 ein

Verlängerung. Und da standen bei Hillen nur noch acht Feldspieler auf dem Feld nach „Rot“ (72.) und Verletzung (85.). Diese acht Aufrechten tummelten sich nur noch im eigenen Strafraum herum, an Angriff dachte keiner mehr. Trotzdem verstrich die ersten Viertelstunde der Verlängerung ohne Tor. Einzige Chancen: Einen Stolz-Schuss wehrte Keeper Kötter per Fuß ab – und Strasser setzte den Ball ans SGH-Außennetz.

SG Hillen:

Kötter, Strkic, Nalbant (54. Schäfer), Schüppen, Tinkilic, Hatert, Altunok, Kühneweg (64. Adalan), Heinacker, Aksoy, Töpfer

DJK Spvgg. Herten:

Lehnert, Gülser (109. Bärwolf), Günther (46. Breckel), Strasser, Stahl, Bergmannshoff, Minert (49. Stolz), Portmann, Chamba, Richter, Eilert

Es dauerte trotz nummerischer Überzahl sage und schreibe bis zur 110. Minute, ehe ein Bergmannshoff-Kopfball nach Portmann-Flanke die Erlösung für die DJK Spvgg. brachte – 2:1. Wenig später (114.) legte Stolz das 3:1 nach. Und Michael Bärwolf setzte das Leder gegen die völlig resignierenden Hillener zum 4:1 ins Netz.

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