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Strahlender Kreispokal-Sieger: die Ü-40-Auswahl der DJK Spvgg. Herten. Foto: Lechtenböhmer

Fußball

Ü 40 der DJK Spvgg. wird Kreispokal-Sieger

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KATZENBUSCH - Jubel im Katzenbusch: Die Ü 40 gewann das Kreispokal-Finale gegen die DJK Sportfreunde Datteln - mit 7:6 nach einem dramatischen Neunmeterschießen.

Kurzer Rückblick: Das erste Finale wurde in der Vorwoche wegen Unwetters vom Schiedsrichter abgebrochen. Die Vorzeichen bei den Hertenern waren diesmal alles andere als ideal. Die Hausherren mussten auf zahlreiche Leistungsträger verzichten. André Schrödel, Karsten Quante, Ralf Steigleder, Jens Huge und Dino Spaccasassi waren allesamt verhindert. Not macht bekanntlich erfinderisch. Daher holten sich die Gastgeber Verstärkung aus der Ü50-Mannschaft. „Ich habe vor dem Spiel die Charakterfrage gestellt. Und die Jungs haben diese eindrucksvoll beantwortet“, lobt Psonka seine Mannschaft, die auch im zweiten Aufeinandertreffen in Rückstand gerieten.

Stefan Zepanski brachte den Titelverteidiger mit 1:0 in Führung (2.). Michael Bärwolf (16.) und Frank Staffel (28.) brachten die Psonka-Truppe aber zurück in’s Spiel. Kurz vor der Pause war Zepanski erneut zur Stelle und traf zum 2:2-Pausenstand (34.).

Nach dem Wechsel ging es hoch her. Beide Mannschaften kamen zu einigen hochkarätigen Torchancen, ließen diese aber immer wieder leichtfertig liegen. Sven Basten brachte Datteln zwar mit 3:2 in Führung (47.), was allerdings nicht zur Titelverteidigung reichte. In der letzten Minute rettete Marc Bahl die Hausherren mit einem verwandelten Strafstoß zum 3:3 gerade noch rechtzeitig ins Neunmeterschießen (69.).

DJK Spvgg. Herten:

Vitolins - Inua, Bahl, Ergün, Bärwolf, Zoche / Jahn, Luczak, Wisotzki, Thier, Staffel, Schmidt

Bei den Dattelnern spielten die Nerven nicht mit. Stefan Zepanski und Björn Tröster setzten ihre Versuche jeweils deutlich über den Kasten. „Das war wohl meine Aura„, meint Torwart Sascha Vitolins mit einem Augenzwinkern. Auf der anderen Seite machten es Marc Bahl, Jörg Wisotzki, Emin Ergün und Usman Daniel Inua besser, zeigten keinerlei Nerven und schossen die Hausherren zum Titelgewinn.

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