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Tabellenführung in Gefahr

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DISTELN - Malasewski erwartet schwere Auswärtspartie in Suderwich.

Die Enttäuschung nach der 0:3-Derbyniederlage gegen BW Westfalia Langenbochum ist bei der Vestia immer noch groß. Coach Roman Malasewski sieht seine Mannschaft dennoch nicht in der Pflicht, eine Reaktion zu zeigen. „Wir haben letzte Woche ein starkes Spiel gemacht. Dass man die Begegnung dann so deutlich verliert, ist natürlich schmeichelhaft für die Langenbochumer. Wenn wir aber weiter derart Fußball spielen, wird der Erfolg auch da sein.“

Trotz der Pleite haben die Hertener ihren Platz an der Sonne in der Bezirksliga nicht einbüßen müssen. Falls die Partie am Sonntag bei der SG Suderwich in die Hose gehen sollte, stehen gleich drei Mannschaften parat, die die Distelner potenziell überholen könnten. Und Malasewski warnt vor dem Gegner: „Wenn man sich die letzten Wochen anschaut, ist Suderwich richtig gut in Form.“ Die Zahlen bestätigen seine Aussage. In den letzten fünf Partien mussten die Recklinghäuser lediglich bei der 0:4-Schlappe gegen Castrop-Rauxel als Verlierer vom Platz gehen. Die restlichen vier Begegnungen konnte die Elf von Trainer Nassir Malyar für sich entscheiden, wodurch sie sich auf Tabellenplatz sechs, nur sechs Punkte hinter den Gastgebern, vorkämpfen konnte.

Dementsprechend findet Malasewski lobende Worte für den kommenden Gegner: „Nassir stellt seine Truppe immer super ein. Wir werden mit unserem eigenen Plan dagegenhalten müssen. In Suderwich gewinnt man gewöhnlich nicht mit der feinen Klinge. Daher erwarte ich ein leidenschaftliches und kampfbetontes Spiel. Wenn wir etwas Zählbares mitnehmen wollen, müssen wir uns darauf einstellen.“

Unter der Woche traf die Distelner das Verletzungspech. Jan-Niklas Lobert wird ebenso ausfallen, wie Joel Makowski. Auch der Einsatz von Melih Arik steht noch auf der Kippe. Malasewski geht aber davon aus, dass die Ausfälle kompensiert werden können. „Natürlich tun Ausfälle immer weh. Wir haben aber einen breiten Kader und einige Spieler, die auch so einfach mal dran wären und sich Einsatzzeiten im Training verdient haben.“

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