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Auswärts gewonnen: Jan-Niklas Lobert (M.) und der SV Vestia. Foto: Michael Steyski

Fußball

SV Vestia behauptet sich bei Genclerbirligi Resse mit 3:1

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GELSENKIRCHEN - Zwar war es eine schwere Geburt, am Ende setzte sich Bezirksliga-Spitzenreiter SV Vestia dann doch bei Genclerbirligi Resse mit 3:1 (2:0) durch.

„Es war kein Fußball für Feinschmecker“, gestand der Sportliche Leiter des SV Vestia, Martin Schmidt, ein. Dafür standen die Gäste allerdings in der Defensive stark, ließen kaum etwas anbrennen. Im ersten Abschnitt waren die Schützlinge von Roman Stöckl am Drücker und gingen verdient in Führung. Vestia-Torjäger Philipp Müller wurde im Resser Strafraum gelegt. Den fälligen Strafstoß setzte Müller selbst sicher in die Maschen zum 0:1 (25.). Noch vor dem Wechsel baute die Stöckl-Truppe die Führung aus. Nach einer sehenswerten Kombination brachte Phil Janicki die Kugel zu Jan-Niklas Lobert, der diese dann zum 0:2 einschob (44.) – der Halbzeitstand.

„Nach dem Wechsel haben wir es verpasst, das 3:0 nachzulegen. Da haben wir teilweise zu weit zurück gezogen und uns nicht so clever angestellt“, meint Schmidt. Und spielt auch auf den Anschlusstreffer von Genclerbirligi an. Nach einem Doppelpass im Mittelfeld konnte der eingewechselte Baris Uysal bis an die Strafraumgrenze gehen, traf aus 16 Metern zum 1:2. „Da waren wir zu passiv. Das war allerdings auch die einzig große Chance der Gelsenkirchener“, sagt Schmidt.

• Tore:

0:1 (25.) 11m Philipp Müller; 0:2 (44.) Jan Lobert; 1:2 (59.) Baris Uysal; 1:3 (85.) Marius Kruppa

• Genclerbirligi Resse:

Balcilar - Kituba Mbongo Kimdomba, C. Gündogan, Yagcioglu, Top, Sentürk (46. Yildirim), F. Gündogan, H. Kilicalp, Vural, Sirin (75. M. Kilicalp), Kayi (46. Uysal)

• SV Vestia Disteln:

Mahlmeister - Schmitz, Landwehr, Müller, Umierski, Janicki (86. Koca), Makowski (75. Kruppa), Karrasch, Pagels, Lobert (62. Brömmelhaus), Sliwa

• Schiedsrichter:

Tim Zehnich (Herne)

Wobei er bei einigen Standard-Situationen ein mulmiges Gefühl hatte. Dieses wich in der 85. Minute aber dem Jubel über das 3:1. Müller brachte aus dem Halbfeld einen Freistoß vors Resser Tor, Marius Kruppa traf per Fuß zum 1:3. Das war dann auch die Entscheidung in dieser Partie.

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